Tragödie im Flachgau: Vermisstensuche endet tödlich
- Großeinsatz wegen vermisstem Paddler
- Board wird im Schilfgürtel entdeckt
- Helfer beginnen sofort mit Reanimation
- Notarzt kann Mann nicht mehr retten
Ein Großeinsatz am Wallersee im Salzburger Flachgau hat am Donnerstagnachmittag ein tragisches Ende genommen. Nachdem ein Stand-up-Paddler als vermisst gemeldet worden war, rückten zahlreiche Einsatzkräfte nach Henndorf am Wallersee aus.
Die Suche dauerte nicht lange: Zunächst stießen die Helfer auf das Stand-up-Paddle-Board des Vermissten. Wenig später wurde auch der Mann gefunden. Er lag leblos im seichten Wasser. Trotz sofort eingeleiteter Rettungsmaßnahmen konnte sein Leben nicht mehr gerettet werden.
Großeinsatz wegen vermisstem Paddler
Der Alarm ging am Donnerstagnachmittag ein. Ein Stand-up-Paddler wurde im Bereich der Henndorfer Ortschaft Fenning vermisst. Daraufhin wurden mehrere Einsatzorganisationen zum Wallersee gerufen.
Neben der Wasserrettung standen auch Feuerwehr, Rotes Kreuz und Polizei im Einsatz. Die Einsatzkräfte begannen umgehend mit der Suche nach dem Vermissten.
Vor allem der Uferbereich und der Schilfgürtel rückten dabei in den Mittelpunkt. Schon kurz nach dem Eintreffen der Feuerwehr gab es dort eine erste entscheidende Entdeckung.
Board wird im Schilfgürtel entdeckt
Die Bootsbesatzung der Feuerwehr Henndorf entdeckte das Stand-up-Paddle-Board im Schilf. Damit verdichteten sich die Hinweise darauf, wo sich der vermisste Wassersportler befinden könnte.
Nur kurze Zeit später fanden die Einsatzkräfte schließlich auch den Mann. Er wurde nach Angaben der Wasserrettung leblos im seichten Wasser entdeckt.
Für die Helfer begann damit ein Wettlauf gegen die Zeit. Gemeinsam brachten Feuerwehr und Wasserrettung den Mann aus dem Wasser und auf das Einsatzboot.
Helfer beginnen sofort mit Reanimation
Unmittelbar nach der Bergung leiteten die Einsatzkräfte Wiederbelebungsmaßnahmen ein. Anschließend wurde der Mann dem Notarzt übergeben, der die medizinische Versorgung und Reanimation fortsetzte.
Über einen längeren Zeitraum kämpften die Helfer um das Leben des Stand-up-Paddlers. Insgesamt dauerten die Wiederbelebungsversuche rund 40 Minuten.
Notarzt kann Mann nicht mehr retten
Trotz des raschen Eingreifens und der intensiven Rettungsmaßnahmen gab es schließlich keine Hoffnung mehr. Der Notarzt konnte nur noch den Tod des Mannes feststellen.
Damit endete die Vermisstensuche am Wallersee tragisch. Innerhalb kurzer Zeit war aus dem Sucheinsatz ein umfangreicher Rettungseinsatz geworden, bei dem zahlreiche Helfer vergeblich um das Leben des Wassersportlers kämpften.
Nähere Angaben zur Identität des Verstorbenen sowie zu den genauen Umständen, die zu dem Unglück geführt haben, lagen zunächst nicht vor.