8 Grusel-Tipps: Halloween in Salzburg

1. Salzburgs Grusel-Tour – das Original

Das „düstere“ Salzburg erkunden, einstige Folter- und Hinrichtungsschauplätze entdecken und alles rund um hiesige Hexenprozesse erfahren – zart besaitet sollte man nicht sein, wenn man an einer von Sabine Raths „Grusel“-Stadtführungen teilnimmt. Seit nahezu 15 Jahren entführt die staatlich geprüfte Fremdenführerin nun schon in ein Salzburg längst vergangener Zeit, wo verschiedenste Foltermethoden und Hexenverbrennungen an der Tagesordnung standen. Die Führung basiert hauptsächlich auf überlieferten Tatsachen, mit kleinen Showeinlagen kommt aber auch der Spaß- und Gruselfaktor nicht zu kurz.

Termine: exklusive Buchungen für Kleingruppen, Firmen, etc. an einem Wunschdatum, öffentliche Führungen u. a. am 29. Oktober sowie am 12. November
Start: 20.00 Uhr an der Festungsgasse
Kostenpunkt: 15,– Euro pro Person
; 190,– Euro für eine exklusive Gruppenführung
Dauer: ca. 1,5 Stunden
Anmeldung: 0664 2016492/www.tourguide-salzburg.com

Grusel-Führung durch Salzburg | Credit: Sabine Rath

2. „Spooky Salzburg“: Geister, Vampire & Hexen

Wo treiben in der Innenstadt Geister und womöglich sogar Vampire ihr Unwesen und an welchen Orten geschahen unfassbare Verbrechen im Namen der Religion? Die staatlich geprüfte Fremdenführerin Inez Reichl-de Hoogh und ihre Kollegen wissen genau, an welchen Plätzen all das zu finden ist. Mit einem Guide besucht man Originalschauplätze mysteriöser Vorfälle, hört spannende Geschichten und ergründet den wahren Kern so manch schauriger Erzählung über Gespenster, Hexen und gruselige Phänomene. 

Termine: 31. Oktober, Wunschtermine möglich
Start: 18.00 Uhr, Innenhof Bürgerspital (Spielzeugmuseum)
Kostenpunkt: 15,­– Euro pro Person/8,– Euro für Kinder bis 14 Jahre
Dauer: 1,5 bis 2 Stunden
Anmeldung: 0699 11811814 /Salzburgguides

3. Halloween-Partys in Salzburg

Sofern es die Corona-Situation zulässt, kommen heuer auch die Feierwütigen wieder auf ihre Kosten. Am 31. Oktober sind zum Beispiel im City Beats, Watzmann, Half Moon, Bricks und im HOSI Salzburg schaurig-lustige Halloween-Partys geplant.

Halloween-Partys in Salzburg | Credit: iStock.com/vadimguzhva

4. Horror-Rätsel

Wenige Kilometer nach der Salzburger Landesgrenze kommen im Escape Room „Moonscape“ in Mondsee Rätsel- und Gruselfans voll auf ihre Kosten. Im Horrorraum „Amissa anima mea“ tragen sich unerklärliche Dinge zu, eine Schreckensgestalt treibt dort ihr Unwesen – die Spieler haben 90 Minuten (bei Bedarf auch etwas länger) Zeit, um ihr zu entkommen. Und zwar indem die Angst bezwungen, Hirnschmalz eingesetzt und die Aufgabe gelöst wird. Das schaurige Abenteuer ist nichts für Kids, die Teilnehmer müssen 16 Jahre alt sein.

Infos & Buchung: www.moonscape.at
Kostenpunkt: je nach Personenzahl, bei 4 Spielern je 30,– pro Person

Dauer: 90 Minuten (meist aber 2 bis 2,5 Stunden)
Spielbar ab 2 bis 4 Personen

Horror-Rätsel | Credit: Moonscape

5. Gruselige Taschenlampen-Führung auf der Festung Hohensalzburg

Am Vorabend zu Halloween führen zwei exklusive Schauertouren durch die mittelalterliche Burganlage. Die Festung bei Nacht und mit Taschenlampe zu erkunden, ist an sich schon ein spannendes Erlebnis – richtig gruselig wird’s, wenn man dabei auch noch düsteren Kapiteln der Salzburger Geschichte und alten Legenden rundum die fast tausendjährige Wehranlage lauscht. Passend zum Thema wird auch die Geschichte des Halloween-Festes erklärt, genauso Bräuche von damals und heute. 

Termin: 30. & 31. Oktober
Start:
17.00, 17.30,  19.00 & 19.15 Uhr an der Talstation Festungsbahn
Kostenpunkt: 6,– Euro pro Person/3,50 Euro pro Kind/14,- Euro pro Familie
Dauer: ca. 1,5 Stunden
Anmeldung: 0662 842430-11, office@festung-hohensalzburg.at

Burg-Abenteuer bei Nacht | Credit: Festung Hohensalzburg

6. Halloween-Special im Erlebnispark Fantasiana

Wenn die Sonne untergeht und die Dunkelheit über den Erlebnispark Fantasiana in Straßwalchen hereinbricht, lehren an Halloween schaurige Kreaturen den Besuchern das Fürchten. Vermutlich ist auch Graf Dracula bereits aus seinem Sarg gestiegen und auf der Suche nach neuen Opfern – wer traut sich einen Fuß in sein Schloss zu setzen? Noch mehr Nervenkitzel bietet das Horror-„Sanatorium“, in dem schreckliche und unheimliche Dinge passieren (ab 16 Jahre).

Termin: 23. bis 31. Oktober, geöffnet von 13.00 bis 21.00 Uhr
Kostenpunkt: 23,– Euro/Erwachsene, 18,50 Euro/Kinder mit einer Körpergröße zwischen 90 und 120 cm, Kids unter 90 cm Körpergröße gratis.

7. Tierisch cool: Gruselspaß für die ganze Familie

Beim „Kürbiskopf und Hexenbesen“-Event im Zoo Salzburg sind auch die kleinsten Gäste dazu eingeladen, an einer „gruseligen Zoo-Safari“ mit der Hexe vom Hellbrunnerberg teilzunehmen. Sie hat jede Menge Verrücktes aus dem Leben der Zootiere zu erzählen und dreht zwei Mal ihre Runde: um 15.45 Uhr ab dem Haupteingang und um 17.30 Uhr ab der Geparden-Anlage. An den verschiedenen Grusel-Stationen können die Sprösslinge zudem ihren Mut unter Beweis stellen. Bei „Insektenbein und Schneckenschleim“ macht man beispielsweise mit gespenstisch aussehenden Tieren Bekanntschaft. Ab 15.30 Uhr werden beim Hexenfeuer gegenüber der Geparden-Anlage Äpfel gebraten.

Termin: 31. OktoberStart: 15.30 bis 18 Uhr
Eintrittspreise: 12,– Euro/Erwachsene, 5,50 Euro/Kinder 4 bis 14 Jahre, 8,– Euro/Jugendliche 15 bis 19 Jahre
Informationen: 
www.salzburg-zoo.at

Halloween im Zoo Salzburg | Credit: Zoo Salzburg

8. Schaurige Spaziergänge: Hexenloch und Geisterstadt

Esoterischer Kraftplatz, Illuminati-Treffpunkt oder gar Schauplatz für ausgelassene Walpurgisnächte – dem Hexenloch in Aigen haften viele mystische Geschichten an. Sogar die Mozarts sollen in der Quelle gebadet haben, da das Wasser angeblich heilende Kräfte besitzt. Ob das alles auch wirklich stimmt, sei dahingesagt, gruselig ist das Hexenloch aber allemal. Am besten macht man sich bei Dämmerung, verkleidet und mit Taschenlampen bewaffnet auf zu einer Erkundungstour Richtung Grotte, die sich im hinteren Teil des Aigner Parks befindet.

Salzburgs verlassene „Geisterstadt“ liegt im Wald oberhalb von Fürstenbrunn und war bis in die 60er Jahre ein Steinbruch, in dem Marmor abgebaut wurde. Mittlerweile ist das Areal ein schauriger Lost Place, den sich die Natur nach und nach zurückholt. Beim Untersbergmuseum (Kugelmühlweg 4) führt ein Forstweg in den Wald hinauf. Als erstes erblickt man das Fürstenbrunner Wasserschloss, geht man den schmalen Pfad weiter, entdeckt man die Grasslhöhle und schließlich den Mayrbruch. Zu sehen sind auch verwitterte Bahngleise – damit wurde einst der Marmor aus der „Teufelschlucht“ transportiert. Der Weg dorthin ist allerdings mit einem Eisentor versperrt.

Autor: Simone Reitmeier, 19.10.2021