Unfall A1 Westautobahn: 14 Verletzte bei Massenkarambolage
- 14 Verletzte bei Unfall auf der A1 Westautobahn
- Kettenreaktion nach starkem Bremsmanöver
- Zwei Schwerverletzte aus Wrack befreit
- Mehrere Verletzte im Reisebus
- Großeinsatz und massive Verkehrsbehinderungen
- Ermittlungen zur Unfallursache laufen
Bei einem Unfall auf der A1 Westautobahn bei Ansfelden sind am Mittwochnachmittag 14 Menschen verletzt worden. An der Massenkarambolage waren ein Lastwagen, ein Wohnmobil und ein Reisebus beteiligt.
14 Verletzte bei Unfall auf der A1 Westautobahn
Der Unfall A1 Westautobahn hat sich zwischen der Ausfahrt Traun und der Raststation Ansfelden in Fahrtrichtung Wien ereignet. Die Autobahn war für rund eineinhalb Stunden vollständig gesperrt. Der kilometerlange Stau reichte zeitweise bis auf die A25 zurück.
Kettenreaktion nach starkem Bremsmanöver
Auslöser des Massenkarambolage war laut Polizei ein abruptes Bremsmanöver. Ein vorausfahrendes Fahrzeug hat stark verzögert, woraufhin der Notbremsassistent des nachfolgenden Lkws eingegriffen hat.
Ein dahinter fahrendes Wohnmobil konnte nicht mehr rechtzeitig bremsen ist in das Heck des Lkw geprallt. Ein Reisebus mit 33 Insassen hat trotz eingeleiteter Notbremsung ebenfalls nicht mehr anhalten können. Die drei Fahrzeuge sind in einer Kettenreaktion kollidiert.
Zwei Schwerverletzte aus Wrack befreit
Im Wohnmobil wurden drei Personen verletzt, zwei davon schwer. Der 59-jährige Lenker und seine 63-jährige Ehefrau sind im Fahrzeug eingeklemmt gewesen. Einsatzkräfte der Feuerwehr haben sie mit schwerem Gerät befreit.
Nach rund 30 Minuten wurded die beiden Verletzten aus dem Wrack befreit. Der Lenker wurde mit dem Notarzthubschrauber Christophorus 10 ins Klinikum Wels geflogen. Die Frau und ein 56-jähriger Beifahrer wurden mit der Rettung in ein Linzer Spital gebracht.
Mehrere Verletzte im Reisebus
Auch im Reisebus sind mehrere Personen verletzt worden. Der 51-jährige Lenker sowie zehn Insassen haben laut Polizei leichte Verletzungen erlitten. Insgesamt haben sich 33 Menschen im Bus befunden, 21 sind unverletzt geblieben.
Der Lkw-Lenker hat den Unfall unbeschadet überstanden.
Großeinsatz und massive Verkehrsbehinderungen
Feuerwehr, Rotes Kreuz, Polizei und ASFINAG sind mit einem Großaufgebot im Einsatz gestanden. Mehrere Notarztteams und ein Rettungshubschrauber haben die Versorgung der Verletzten übernommen.
Die Unfallstelle ist komplett gesperrt worden. Der Verkehr ist großräumig umgeleitet worden, dennoch hat es massive Verzögerungen gegeben. Die beschädigten Fahrzeuge sind im Anschluss geborgen worden.