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Holzfensterrahmen in einer Tischlerei als Symbolbild zur Insolvenz von Huber-Fenster in Franking
Tischlerei pleite: Die Insolvenz von Huber-Fenster in Franking trifft die Fensterbranche in Oberösterreich.
Tischlerei pleite: Die Insolvenz von Huber-Fenster in Franking trifft die Fensterbranche in Oberösterreich.
KI-generiert / dall.e / Stefanie Hermann

Tischlerei pleite: Alle Mitarbeiter verlieren ihre Jobs

09.09.2026 um 13:49, Stefanie Hermann
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Eine Tischlerei aus Oberösterreich ist pleite. Mehr als eine Million Euro Schulden, zwölf Gläubiger und sechs verlorene Jobs sind die Folge.

Die nächste Firmenpleite trifft Oberösterreich: Die Huber-Fenster Bau- und Möbeltischlerei GmbH aus Franking im Bezirk Braunau ist insolvent. Über das Vermögen der Tischlerei ist am Landesgericht Ried ein Konkursverfahren eröffnet worden. Die Schulden liegen bei mehr als einer Million Euro.

Andere Firmenpleite reißt Tischlerei mit

Auslöser für die Insolvenz ist laut Unternehmen ausgerechnet die Pleite eines anderen Fensterbauers. Die IPM Schober Fenster GmbH ist insolvent geworden. In Zusammenhang mit diesem Insolvenzverfahren hat Huber-Fenster rund 400.000 Euro abschreiben müssen.

Den finanziellen Ausfall hat die 1998 gegründete Tischlerei nicht verkraftet. Das Unternehmen aus Franking hat sich vor allem auf die Produktion von Fensterelementen spezialisiert.

Mehr als eine Million Euro Schulden

Die finanzielle Lage ist deutlich: Laut KSV1870 belaufen sich die Verbindlichkeiten auf rund 1,014 Millionen Euro. Dem stehen Vermögenswerte von etwa 600.000 Euro gegenüber.

Nach Angaben der Schuldnerin entfallen davon rund 400.000 Euro auf eine Liegenschaft. Weitere rund 200.000 Euro bestehen aus noch offenen Kundenforderungen. Insgesamt sind zwölf Gläubiger vom Konkurs betroffen.

Tischlerei geschlossen: Sechs Jobs sind weg

Für die Belegschaft kommt jede Hilfe zu spät. Die Tischlerei ist bereits geschlossen, alle sechs Mitarbeiter haben ihre Arbeitsplätze verloren. Auch ein Großteil der Maschinen ist bereits verkauft worden.

Eine Wiedereröffnung zeichnet sich nicht ab. „Da weder eine positive Fortbestehensprognose besteht noch liquide Mittel für eine Wiedereröffnung vorliegen, ist von einer Schließung und Verwertung des Unternehmens durch die Masseverwaltung auszugehen“, erklärt KSV1870-Experte Alexander Meinschad.

Gläubiger haben bis November Zeit

Damit dürfte das Ende des seit fast drei Jahrzehnten bestehenden Unternehmens besiegelt sein. Gläubiger können ihre Forderungen noch bis 4. November 2026 anmelden.

Die erste Gläubigerversammlung sowie die Berichts- und Prüfungstagsatzung sind für 18. November 2026 am Landesgericht Ried angesetzt.

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