Importierter Antisemitismus: Blinder Fleck!

Es ist eines der hässlichsten Gesichter der Migration: Ein Mann prügelt in Graz mit einem Baseballschläger auf den Präsidenten der jüdischen Gemeinschaft ein. Als sich herausstellt, dass es sich um einen muslimischen Fanatiker aus Syrien handelt, ebbt das Mediengewitter schlagartig ab. Krankhafte Judenhasser aus dem orientalischen Umfeld – bei diesem Thema bleibt das ungute Gefühl, dass auf Seite der öffentlichen Wahrnehmung ein gefährlicher blinder Fleck besteht. Eine Grundnaivität gegenüber importiertem Hass, der – wie man zuletzt bei den Straßenschlachten zwischen Kurden und Türken gesehen hat – immer wieder in Gewaltorgien ausufert. Eine Wahrnehmungsstörung, deren Sprengpotenzial von der „Refugee welcome“-Clique gnadenlos unterschätzt wird, während man sich über Liederbuch-Rülpser bis zum Erbrechen dauerempört und monatelange Prozesse gegen Identitäre geführt werden, bei denen nichts herauskommt. Der Knick in der Grazer Optik ist doppelt bedenklich, weil dort schon vor zwei Jahren eine Studie vor dem in der örtlichen Moslemgemeinde grassierenden und wachsenden Antisemitismus gewarnt hat. Mir ist ein Zitat von Arik Brauer in Erinnerung: „Als Jude fürchte ich mich weniger vor Fechtern, die Lieder singen, als vor einer Viertelmilliarde an Arabern, die uns tot sehen wollen und die auch hier bei uns einwandern!“ Weise Worte eines Zeitzeugen von Rassenwahn und Antisemitismus, denen nichts hinzuzufügen ist

Autor: Gerhard Gall , 27.08.2020