Tausende ohne Strom: Gasleck in Wolfern
Ein Gasleck bei einer Versorgungsleitung hat am Dienstagnachmittag in Wolfern einen großflächigen Hilfseinsatz ausgelöst. Nach dem Bekanntwerden eines Schadensfalles rückten die Einsatzkräfte gemeinsam mit Spezialisten des Energieversorgers in den Ortskern aus. Wegen der enormen Dichte an entweichendem Gas herrschte vor Ort akute Gefahr für die Anwohner und das nähere Umfeld. Die Maßnahmen im Zusammenhang mit dem Gasleck und Stromausfall in Wolfern forderten von den Einsatzkräften ein schnelles und kompromissloses Handeln.
Zur Vermeidung von Funkenbildung musste die Stromzufuhr für Tausende Haushalte vorübergehend gekappt werden.
Vorsorgliche Stromabschaltung für über 3.000 Haushalte
Um jede Form von Funkenbildung im Gefahrenbereich zu unterbinden, sperrten die Rettungs- und Sicherheitskräfte den Nahbereich großräumig ab und veranlassten die Deaktivierung der Stromversorgung in der gesamten Region. Von dieser Sicherheitsmaßnahme waren zeitweise insgesamt 3.013 Kundenanlagen betroffen. Für den Großteil der Anwohner gab es jedoch nach rund einer Stunde wieder Entwarnung, da das Netz schrittweise wieder hochgefahren werden konnte. Im unmittelbaren Nahbereich des Schadensortes dauerte die Stromunterbrechung hingegen länger an.
Provisorischer Verschluss der Gasleitung durch Feuerwehr und Techniker
Parallel zu den Absperrmaßnahmen arbeiteten Techniker des Energieversorgers und Einsatzkräfte mit Hochdruck an der Behebung der Leckage. Ein Bagger öffnete das Erdreich im betroffenen Bereich, um die beschädigte Gasleitung direkt erreichen und freilegen zu können. Den Fachkräften gelang es schließlich, das Leck provisorisch zu verschließen. Dadurch konnte die akute Explosionsgefahr gebannt und der Großaufgebotseinsatz im Ortszentrum Schritt für Schritt beendet werden.