Eferding: Zufriedener Rückblick, aber vorsichtiger Ausblick

Ein Impulsprogramm zur Belebung von Eferdings Stadtzentrum und zur Bekämpfung von Leerständen – das war letztes Jahr im Rahmen der preisgekrönten Image-Kampagne „Eferding darf das“ angekündigt worden. Dann kam 2020. Wie sieht es nun, acht Monate nach Beginn des ersten Lockdowns und den wirtschaftlichen Folgen, damit aus?

Ganz gut durchs Jahr

„Die Vorbereitungen sind schon weit fortgeschritten“, berichtet Bürgermeister Severin Mair – die Suche nach Netzwerkpartnern soll demnächst beendet sein: „Mit dem Großteil der Partner sind wir uns bereits einig.“ Überhaupt ist Eferding relativ gut durch die Unwägbarkeiten dieses Jahres gekommen, wie Mair sagt: „Für die Projekte für 2020 ist die Finanzierung ja schon zuvor gestanden“ – er nennt etwa die Thermische Sanierung des Kindergartens in der Ludlgasse, die gemeinsam mit Hinzenbach und Pupping finanziert wurde, und der nun in den Herbstferien vollzogene Umzug der Polytechnischen Schule ins Schulzentrum Süd.

Unsichere Zukunft

Was das Jahr 2021 angeht, ist jedoch noch Unsicherheit vorherrschend. Die Budgetplanung ist im Gange, „aber es ist alles noch sehr vage“, sagt der Bürgermeister: „Wir spüren selbstverständlich, dass Einschnitte nötig sind, Ertragsanteile brechen weg.“ Was die Einnahmen aus der Kommunalsteuer betrifft, erwartet er keine massiven Änderungen – aber das ist natürlich auch noch nicht sicher. Mair: „Es wird aber sicher nicht einfacher!“

Autor: Philipp Eitzinger, 06.11.2020