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Medizinisches Personal in Schutzanzügen bei Ebola-Einsatz mit Vollschutz und Atemmaske im Infektionsbereich
Schutzanzug, Maske und Brille: Einsatzkräfte bereiten sich bei Ebola-Verdachtsfällen auf maximale Sicherheitsmaßnahmen vor.
Schutzanzug, Maske und Brille: Einsatzkräfte bereiten sich bei Ebola-Verdachtsfällen auf maximale Sicherheitsmaßnahmen vor.
APA-Images / AFP / SEROS MUYISA

Ebola-Alarm in Linz! Verdachtsfall nach Uganda-Reise bestätigt

28.05.2026 um 12:26, Stefanie Hermann
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Ebola-Verdachtsfall in Linz: Eine Person zeigt nach einer Uganda-Reise Symptome. Erste Tests sind negativ, das endgültige Ergebnis steht noch aus.

Ein möglicher Ebola-Fall in Östereich beschäftigt aktuell die Gesundheitsbehörden: In Linz ist eine Person nach einer Rückkehr aus Uganda mit Krankheitssymptomen in einem Spital isoliert worden. Die Behörden bestätigen den Verdachtsfall: Die Person – es ist offliziell nicht bestätigt, dass es sich tatsächlich um eine Frau handelt – ist am Montag aus Uganda eingereist. Das Land ist derzeit von einem schweren Ebola-Ausbruch betroffen.

Ebola ist eine hochgefährliche Infektionskrankheit, die durch direkten Kontakt mit Blut oder Körperflüssigkeiten infizierter Menschen übertragen wird und je nach Virusvariante in bis zu 90 Prozent der Fälle tödlich verlaufen kann.

Patient mit Ebola-Symptomen in Linz aufgenommen

„Gestern wurde eine Person aus dem Bezirk Urfahr-Umgebung aufgrund ihrer Krankheitssymptome zur stationären Abklärung im Krankenhaus aufgenommen“, heißt es in einer Aussendung der Landessanitätsdirektion. Laut Behörde wird der Patient aufgrund ihrer Symptome entsprechend der medizinischen Leitlinien umgehend isoliert und behandelt.

Erste Blutprobe negativ: Noch keine Ebola-Entwarnung

Eine erste Untersuchung bringt vorläufige Entwarnung: Eine Ebola-Infektion kann demnach nicht nachgewiesen werden. Der Befund ist jedoch noch nicht endgültig.

Eine zweite Blutprobe muss das Ergebnis erst noch bestätigen. Bis dahin bleibt die betroffene Person in isolierter Behandlung im Krankenhaus.

Überstellung in Wiener Spezialklinik geplant

Der Gesundheitszustand des Patienten wird als stabil beschrieben. Dennoch bereiten die Behörden bereits die Überstellung in eine Spezialklinik nach Wien vor. Der Transport soll unter strengen Sicherheitsvorkehrungen erfolgen.

Gleichzeitig startet das Kontaktpersonenmanagement. Mögliche Kontaktpersonen werden erfasst und überprüft. Details dazu geben die Behörden aus Datenschutzgründen nicht bekannt.

Ebola-Ausbruch in Afrika als Hintergrund

Der Verdachtsfall steht im Zusammenhang mit einem aktuellen Ebola-Ausbruch in Afrika. Besonders betroffen ist die Demokratische Republik Kongo mit mehr als 900 Verdachtsfällen und über 200 Todesopfern.

Auch Uganda meldet Infektionen. Die Weltgesundheitsorganisation rechnet mit einer weiteren Zuspitzung der Lage.

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