Katschbergtunnel: Schwerer Unfall sorgt für A10-Sperre
Inhalt
- Vier Fahrzeuge in Unfall verwickelt
- Großeinsatz von Feuerwehr und Rettung
- Rasch Entwarnung gegeben
- A10 komplett gesperrt
- Sperre am Vormittag aufgehoben
Ein schwerer Auffahrunfall auf der Tauernautobahn (A10) hat am Donnerstagmorgen für massive Verkehrsprobleme zwischen Salzburg und Kärnten gesorgt. Im Bereich des Katschbergtunnels kollidierten mehrere Fahrzeuge miteinander. Die Folge war eine komplette Sperre der wichtigen Verkehrsachse in Richtung Villach.
Vier Fahrzeuge in Unfall verwickelt
Der Unfall ereignete sich unmittelbar nach dem Katschbergtunnel auf Kärntner Seite. Laut Polizei waren insgesamt vier Fahrzeuge beteiligt: zwei Pkw, ein Kleintransporter sowie ein Lkw. Die Kollision sorgte in den frühen Morgenstunden sofort für erhebliche Verkehrsbehinderungen auf der Tauernautobahn. Ab kurz vor 8 Uhr musste der betroffene Streckenabschnitt vollständig gesperrt werden.
Großeinsatz von Feuerwehr und Rettung
Die Erstmeldung ließ zunächst Schlimmes befürchten. Weil anfangs davon ausgegangen wurde, dass Personen in den Fahrzeugen eingeklemmt sein könnten, rückte ein Großaufgebot an Einsatzkräften aus.
Die Freiwillige Feuerwehr Gmünd wurde gegen 7.45 Uhr alarmiert. Zusätzlich standen auch die Feuerwehren aus Rennweg am Katschberg, St. Peter-Oberdorf, Gmünd in Kärnten sowie dem grenznahen St. Michael im Lungau im Einsatz. Auch das Rote Kreuz Salzburg und Kärnten rückte gemeinsam mit dem Rettungshubschrauber RK1 aus.
Rasch Entwarnung gegeben
Vor Ort stellte sich die Situation glücklicherweise weniger dramatisch dar als zunächst befürchtet. Nach der ersten Lageerkundung konnte der Einsatzleiter der Feuerwehr rasch Entwarnung geben. Alle beteiligten Personen hatten ihre Fahrzeuge bereits selbstständig verlassen. Damit bestätigte sich, dass niemand in den Unfallfahrzeugen eingeklemmt war.
A10 komplett gesperrt
Trotzdem musste die Tauernautobahn für die Dauer des Einsatzes vollständig gesperrt werden. Die Sperre sorgte rasch für kilometerlange Staus und massive Verzögerungen im Frühverkehr. Besonders auf der wichtigen Nord-Süd-Verbindung zwischen Salzburg und Kärnten kam es zu erheblichen Behinderungen. Viele Autofahrer mussten längere Wartezeiten in Kauf nehmen.
Sperre am Vormittag aufgehoben
Erst gegen 9.30 Uhr konnte die Sperre wieder aufgehoben werden. Anschließend begann sich der Rückstau langsam aufzulösen. Die Einsatzkräfte kümmerten sich währenddessen um die Absicherung der Unfallstelle sowie die Bergung der beschädigten Fahrzeuge.