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Nikolaus Wurmbrand im Europacup-Playoff Finale ECL gegen Ried im Einsatz.
Nikolaus Wurmbrand gilt bei Rapid als Verkaufskandidat.
Nikolaus Wurmbrand gilt bei Rapid als Verkaufskandidat.
APA-Images / Pressefoto Scharinger / Daniel Scharinger

Transfer-Gerücht: Dieser Rapid-Spieler drängt ins Ausland

28.05.2026 um 09:11, Yunus Emre Kurt
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Nikolaus „Niki“ Wurmbrand könnte Rapid Wien bereits im Sommer verlassen. Der 20-Jährige soll einen Wechsel nach Deutschland forcieren.

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Beim SK Rapid könnte im Sommer der nächste prominente Abgang bevorstehen. Offensivtalent Niki Wurmbrand soll intern klar hinterlegt haben, den Verein verlassen zu wollen. 

Obwohl sein Vertrag in Hütteldorf noch bis 2028 läuft, gilt der 20-Jährige mittlerweile als konkreter Verkaufskandidat. Besonders ein Wechsel nach Deutschland scheint dabei immer realistischer zu werden.

Wurmbrand drängt offenbar auf Auslandstransfer

Nikolaus „Niki“ Wurmbrand zählt seit Monaten zu den spannendsten jungen Spielern im Rapid-Kader. Der zweifache Teamspieler absolvierte in der vergangenen Bundesliga-Saison insgesamt 30 Pflichtspiele für die Hütteldorfer, erzielte dabei vier Tore und steuerte zwei Assists bei. 

Nun könnte seine Zeit bei Rapid allerdings schneller enden als erwartet. Aus dem Umfeld des Spielers soll bereits klar kommuniziert worden sein, dass der nächste Karriereschritt im Ausland erfolgen soll. Besonders die deutsche Bundesliga gilt intern als bevorzugtes Ziel.

Familie setzt erstmals auf externe Berater

Um einen möglichen Wechsel professionell vorzubereiten, hat die Familie Wurmbrand nun erstmals externe Unterstützung engagiert. Künftig arbeitet der 20-Jährige mit der international bekannten Management-Agentur SPOCS zusammen. Zuständig für Wurmbrand ist dabei der deutsche Berater Sascha Empacher. 

Empacher gilt in der Branche als prominenter Name. Er betreute unter anderem bereits Mohamed Salah und war auch an den Transfers von Sasa Kalajdzic nach Stuttgart und Wolverhampton beteiligt. Die Agentur soll nun den internationalen Markt sondieren und Gespräche mit interessierten Vereinen führen. 

Bisher wurden sämtliche Verhandlungen innerhalb der Familie abgewickelt. Wurmbrands Vater, Jurist von Beruf, führte sogar die Vertragsverlängerung mit Rapid Ende 2024 ohne externen Berater durch.

Sportliche Entwicklung zuletzt schwierig

Sportlich verlief die zweite Saisonhälfte für den Offensivspieler allerdings nicht optimal. In der Bundesliga blieb Wurmbrand im Frühjahr ohne Scorerpunkt. Lediglich im U21-Nationalteam gelangen ihm noch Treffer. Trainer Hoff Thorup setzte zwar weiterhin regelmäßig auf den 20-Jährigen, allerdings oft auf ungewohnter Position. 

Immer wieder musste Wurmbrand als Wingback aushelfen, ein Experiment, das laut internen Einschätzungen inzwischen eher als misslungen gilt. Vor allem im Kombinationsspiel auf engem Raum soll der Rapid-Spieler noch Entwicklungspotenzial besitzen.

Rapids große Transferhoffnungen geplatzt

Die sportliche Delle hat auch Auswirkungen auf die mögliche Ablösesumme. Rapid hatte ursprünglich gehofft, mit starken Leistungen im Frühjahr sowie einem möglichen WM-Ticket einen echten Millionen-Transfer zu realisieren. Nach den zuletzt durchwachsenen Monaten gelten Summen in der Größenordnung früherer Rapid-Rekordtransfers allerdings als unrealistisch. Trotzdem bleibt das Interesse an Wurmbrand weiterhin groß.

Deutschland bleibt bevorzugtes Ziel

Mehrere Vereine aus der deutschen Bundesliga beobachten die Situation offenbar genau. Zusätzlich soll es auch Interesse aus Spanien geben. Eine konkrete Anfrage aus der englischen Championship wurde laut Berichten bereits abgelehnt. Die Priorität liegt klar auf einem Wechsel in eine europäische Topliga, mit besonderem Fokus auf Deutschland.

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