Restaurant-Pleite: Nach 40 Jahren sperrt Traditionslokal in Hall zu
- 22 Mitarbeiter verlieren ihren Job
- Investitionsstau bringt Betrieb zu Fall
- Zweiter Anlauf nach früherer Insolvenz scheitert
Das Restaurant Geisterburg in Hall in Tirol ist insolvent und hat seinen Betrieb eingestellt. Mit 22. Mai 2026 ist endgültig Schluss für das Traditionslokal, das über Jahrzehnte weit über die Stadtgrenzen hinaus bekannt war. Am Landesgericht Innsbruck ist ein Konkursverfahren eröffnet worden. Die Schulden belaufen sich auf rund 430.000 Euro.
22 Mitarbeiter verlieren ihren Job
Von der Pleite des Restaurant Geisterburg sind insgesamt 22 Mitarbeiter betroffen. Sie wurden laut Unternehmen in einem Teammeeting über die Schließung informiert. Ein Insolvenzverwalter ist bestellt, das Verfahren läuft. Ob es zu einer Fortführung oder Sanierung kommt, ist derzeit noch offen.
Investitionsstau bringt Betrieb zu Fall
Als Hauptursache für das Aus des Restaurant Geisterburg gilt ein massiver Investitionsrückstau. Das Lokal befindet sich in einem historischen Gebäude, das laufend hohe Reparaturkosten verursacht hat. Eine notwendige Generalsanierung wäre nur mit Millioneninvestitionen möglich gewesen, die nicht mehr finanziert werden konnten.
Zusätzlich haben Personalprobleme und steigende Betriebskosten den Druck erhöht. Trotz Verbesserungen im Angebot ist es nicht gelungen, eine wirtschaftlich tragfähige Basis zu schaffen.
Zweiter Anlauf nach früherer Insolvenz scheitert
Bereits 2019 hatte es eine Insolvenz rund um die damaligen Pächter gegeben. Die aktuelle Betreibergesellschaft hat den Betrieb danach übernommen und weitergeführt. Der Neustart ist jedoch gescheitert, das Restaurant Geisterburg muss schließen.