Schloss Stuppach - Mozarts letztes Schloss

Schloss Stuppach verfügt über eine rund tausendjährige Geschichte, die aufgrund schwerster Schäden nach dem zweiten Weltkrieg fast zu Ende gegangen wäre. Zu den früheren Besitzerfamilien zählten Adelige wie die Herren von Sneberg-Klamm, die Grafen von Wurmbrand, die Grafen von Walsegg, die Fürsten von Liechtenstein oder die Grafen von Castell.

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Die Entstehung von Mozarts Requiem

Das beinahe völlig zerstörte Schloss wurde von Reinhard Zellinger und seiner Gattin Rita in mehr als 20 Jahren liebevoll restauriert und zu neuem Glanz geführt, und mehr noch: „Wir befinden uns hier an dem letzten authentischen Mozart-Ort Österreichs“, so der Schlossherr, „und wir öffnen unsere Tore für die spannende Entstehungsgeschichte eines der berühmtesten Musikwerke der Welt, Mozarts Requiem.“ Es ist historisch bewiesen, dass Mozarts Requiem vom ehemaligen Schlossherren, dem Grafen von Walsegg, als Liebeserklärung an seine jung verstorbene Frau Anna in Auftrag gegeben und als Eigentum erworben wurde. Die diversen Originalpartituren des Requiems - heute in der Nationalbibliothek – befanden sich lange auf Schloss Stuppach.

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Schlosserlebnis in 90 Minuten

Ab sofort kann man im Rahmen einer szenografischen Tour für Gruppen bis zu 20 Personen das Schloss und seine Geschichte heute erleben. Sie führt durch etwa zwei Dutzend Räumlichkeiten über drei Ebenen des Schlosshauptgebäudes und dauert etwa 90 Minuten.

Autor: Andi Dirnberger, 27.10.2020