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Frontansicht eines österreichischen Polizeiwagens
Wie ein Geschoss: Das herrenlose Rad durchschlug die Windschutzscheibe eines entgegenkommenden Pkw.
Wie ein Geschoss: Das herrenlose Rad durchschlug die Windschutzscheibe eines entgegenkommenden Pkw.
SSKH-Pictures/Shutterstock

Horror auf der A1: Reifen durchschlägt Scheibe

30.10.2026 um 11:37, Marcel Toifl
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Schwerer A1-Unfall zwischen Melk und Pöchlarn: Herrenloser Reifen fliegt auf Gegenfahrbahn und schlägt in Windschutzscheibe ein. Ein Verletzter.

Auf der Westautobahn (A1) zwischen Melk und Pöchlarn hat ein Pkw während der Fahrt einen kompletten Reifen samt Felge verloren. Das herrenlose Rad flog wie ein Geschoss über die Betonmittelleitwand und schlug auf der Gegenfahrbahn frontal in die Windschutzscheibe eines entgegenkommenden Autos ein. Der erlittene Unfall forderte einen Verletzten.

​Dramatischer Zwischenfall auf der Westautobahn

Ein 52-jähriger Niederösterreicher war am Donnerstagabend mit seinem Fahrzeug auf der A1 in Fahrtrichtung Wien unterwegs. Kurz nach der Anschlussstelle Melk passierte das Unglück: Das Fahrzeug verlor plötzlich ein komplettes Rad samt Felge. Besonders brisant: Laut Angaben der Polizei waren die Räder des Autos erst am Vortag in einer Werkstatt gewechselt worden. Während der 52-jährige Lenker sein Fahrzeug anhalten konnte und unverletzt blieb, entwickelte sich das Rad für den Gegenverkehr zur Falle.

​Reifen durchschlägt Windschutzscheibe auf der Gegenfahrbahn

Der durch die Luft wirbelnde Reifen schleuderte über die gliedernde Mittelleitschiene direkt auf die Richtungsfahrbahn Salzburg. Dort traf er den Pkw eines 53-jährigen Salzburgers mit voller Wucht im Bereich der A-Säule auf der Fahrerseite. Das schwere Rad zertrümmerte die Windschutzscheibe und richtete massiven Schaden am Pkw an. Der Fahrer erlitt bei dem heftigen Aufprall Verletzungen unbestimmten Grades.

​Lenker reagiert trotz Verletzungen besonnen

Trotz seiner Verletzungen zeigte der getroffene 53-Jährige beachtliche Geistesgegenwart: Es gelang ihm noch, sein schwer beschädigtes Auto eigenständig auf den nahegelegenen Autobahnparkplatz Ording zu steuern. Dort wurde der ansprechbare Mann von den umgehend herbeigerufenen Rettungskräften erstversorgt und anschließend in das nächstgelegene Krankenhaus eingeliefert. Die Feuerwehr übernahm im Anschluss die Aufräumarbeiten sowie den Abtransport des unfallbeteiligten Wracks.

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