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SPÖ-Landesgeschäftsführer Fritz Radlspäck
SPÖ-Landesgeschäftsführer Fritz Radlspäck
SPÖ Burgenland

SPÖ Burgenland gegen Uni-Einsparungen

21.05.2026 um 11:16, Manfred Vasik
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Die von der Bundesregierung geplanten Einsparungen in Höhe von rund einer Milliarde Euro im kommenden Doppelbudget für Universitäten stoßen auf breite Kritik.

Den österreichischen Universitäten droht ein massives Sparpaket. Die aktuellen Budgetpläne sehen vor, die Mittel für die Universitäten für die Jahre 2026 und 2027 von rund 16,5 Milliarden Euro auf etwa 15,5 Milliarden Euro zu senken. Laut Universitäten wären jedoch rund 18 Milliarden Euro notwendig, um Inflation und steigende Kosten auszugleichen. Neben den Ausbildungs- und Forschungsstätten selbst, Studierendenvertretungen und Expertinnen und Experten, lehnt auch die SPÖ Burgenland die angedachten Maßnahmen entschieden ab und warnt vor schwerwiegenden Folgen für Bildung und Forschung sowie den Standort Österreich.

„Wir sprechen uns klar gegen die Kürzungen aus und sehen darin ein falsches Signal für Bildung, Chancengleichheit und wirtschaftliche Entwicklung. Aus unserer Sicht sind Investitionen in Universitäten essenziell für Innovation, regionale Entwicklung und den Zugang zu höherer Bildung, gerade auch in strukturschwächeren Regionen. Die geplanten Einsparungen setzen genau in jenem Bereich an, der langfristig Wachstum und Fortschritt sichert, und gefährden damit die Zukunftsfähigkeit Österreichs. Investitionen in Bildung dürfen kein Kostenfaktor sein, sondern eine zentrale Voraussetzung für die Zukunft. Besonders kritisch sehen wir auch, dass damit nicht nur die Lehre, sondern auch die Forschung massiv unter Druck gerät“, kritisiert SPÖ-Landesgeschäftsführer Friedrich Radlspäck.

SPÖ Burgenland wählt anderen Weg

Die SPÖ Burgenland mit Landeshauptmann Hans Peter Doskozil an der Spitze, verfolgt hier bewusst eine gegenteilige Strategie. „Wir haben keine Studiengebühren an burgenländischen Hochschulen, um den Zugang zur Bildung für alle offen zu halten. Wir bauen unseren Hochschulstandort sogar aus. Unser Fokus liegt auf Investitionen statt Kürzungen, um regionale Entwicklung, Fachkräfte und Innovation zu stärken. Damit setzen wir gezielt auf Bildung und Forschung als Zukunftsinvestitionen und sind somit das Gegenmodell zur aktuellen Budgetpolitik auf Bundesebene“, so Fritz Radlspäck

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