Olympia-Silberner trauert: Vater und Trainer ist tot
Der slowenische Snowboard-Olympionike Tim Mastnak trauert um seinen Vater und langjährigen Coach. Robert Mastnak ist im Alter von 68 Jahren nach einem kurzen, aber schweren Kampf gegen den Krebs verstorben.
Der Verstorbene galt als die treibende Kraft hinter den sportlichen Erfolgen seines Sohnes, der unter anderem Silber bei den Olympischen Spielen in Peking gewann.
Trauer um Robert Mastnak: Vater und Trainer verstorben
Die Nachricht vom Tod des engagierten Trainers löste in der Wintersportwelt große Anteilnahme aus. Robert Mastnak erlag im 69. Lebensjahr einer aggressiven Krebserkrankung.
Die Beisetzung des Vaters von Tim Mastnak findet am Montag, in der slowenischen Stadt Celje statt.
Rührende Abschiedsworte von Sohn Tim Mastnak
Über die sozialen Netzwerke nimmt Mastnak mit bewegenden Worten Abschied von seinem Vater. „Nach einem kurzen, aber verheerenden Kampf gegen den Krebs habe ich meinen Vater, besten Freund und Trainer verloren. Zusammen haben wir so viele Duelle auf dem Schnee gewonnen, leider konnten wir dieses nicht gewinnen“, schrieb der Olympia-Zweite.
In seiner Botschaft hebt Tim Mastnak die tiefe Verbundenheit hervor: „M-Team wird für immer unsere Geschichte sein. Ich hab dich lieb, Papa.“
Ein Leben für den Erfolg im M-Team
Robert Mastnak war weit mehr als nur der Trainer seines von Tim Mastnak. Als Kopf des familiären „M-Teams“ fungierte er gleichzeitig als Servicemann, Chauffeur, Koch und wichtigste Bezugsperson bei allen internationalen Wettkämpfen.
Dank dieser engen Zusammenarbeit feierte das Vater-Sohn-Gespann große Erfolge, darunter die Silbermedaille im Parallel-Riesenslalom bei den Olympischen Spielen in Peking sowie einen vierten Platz bei den Spielen in Livigno.