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Ex-ÖFB-Teamchef Franco Foda bei einer Pressekonferenz.
Ex-ÖFB-Teamchef Franco Foda verzichtet trotz sportlicher Erfolge mit dem Kosovo auf millionenschwere Angebote.
Ex-ÖFB-Teamchef Franco Foda verzichtet trotz sportlicher Erfolge mit dem Kosovo auf millionenschwere Angebote.
APA-Images / REUTERS / Valdrin Xhemaj

ÖFB-Teamchef: Franco Foda verzichtete auf Millionen

26.08.2026 um 11:00, Anna Kirschbaum
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Ex-ÖFB-Teamchef Franco Foda lehnt millionenschwere Angebote ab und bleibt dem Kosovo treu. Verbandspräsident Agim Ademi verrät die Gründe.

Millionenangebote statt Kosovo, doch Franco Foda sagt Nein. Der ehemalige ÖFB-Teamchef könnte nach seinen jüngsten Erfolgen offenbar andernorts deutlich mehr verdienen. Trotzdem entscheidet sich der 60-Jährige gegen einen Wechsel. Kosovos Verbandspräsident Agim Ademi verrät jetzt, warum Foda lieber bleibt, als das große Geld zu nehmen.

Millionenangebote für Ex-ÖFB-Teamchef Franco Foda

Seit 2024 trainiert Franco Foda den Kosovo, mittlerweile hat sich der ehemalige ÖFB-Teamchef mit seinen Erfolgen auch für andere Arbeitgeber interessant gemacht. Laut Verbandspräsident Agim Ademi liegen Foda finanziell äußerst lukrative Angebote vor.

Der Deutsche hat sie ausgeschlagen.

Ademi bestätigt in der „Sport Show“, dass Foda millionenschwere Angebote abgelehnt hat. Woher diese kommen und welche Summen tatsächlich geboten wurden, verrät der Verbandspräsident nicht. Klar sei allerdings: Bei einem Wechsel könnte Foda wesentlich mehr verdienen.

Darum verzichtet Franco Foda auf das große Geld

Warum also bleiben, wenn anderswo Millionen warten? Foda hat sich bewusst für das sportliche Projekt im Kosovo entschieden. „Er hat hier ein Haus, er lebt im Kosovo, bleibt und arbeitet hier. Er ist sehr interessiert daran, den kosovarischen Fußball weiterzuentwickeln“, schwärmt Ademi von seinem Teamchef.

Foda sorgt mit Kosovo für Erfolge

Sportlich hat sich Fodas Entscheidung bislang ausgezahlt. Unter seiner Führung schafft der Kosovo den Aufstieg aus der Nations-League-Liga C in die Liga B.

Auch der ganz große Coup ist beinahe gelungen. Foda führt den Kosovo bis ins Play-off-Finale um die WM-Qualifikation. Erst gegen die Türkei war Schluss.

Jetzt wartet ausgerechnet das ÖFB-Team

Schon bald führt Fodas Weg übrigens zurück nach Österreich. Am 27. September um 18 Uhr wartet in Wien das Nations-League-Duell gegen das ÖFB-Team. Damit trifft Foda auch auf seinen Nachfolger Ralf Rangnick.

Von November 2017 bis März 2022 ist Foda selbst auf der österreichischen Trainerbank gesessen. In 48 Länderspielen feierte das ÖFB-Team unter ihm 27 Siege, sechs Partien endeten unentschieden, 15 gingen verloren. Seinen größten Erfolg mit Österreich feierte Foda bei der EM 2021. Das ÖFB-Team zog erstmals in ein EM-Achtelfinale ein und scheiterte dort erst nach Verlängerung am späteren Europameister Italien.

Nun kommt der ehemalige ÖFB-Teamchef als Gegner zurück. Und während andere offenbar mit Millionen locken, setzt Franco Foda weiter auf sein Projekt im Kosovo.

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