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Victor Wembanyama im Spiel gegen die Minnesota Timberwolves.
Spurs vs. Timberwolves: Victor Wembanyama führt die Spurs mit 27 Punkten zum klaren Sieg.
Spurs vs. Timberwolves: Victor Wembanyama führt die Spurs mit 27 Punkten zum klaren Sieg.
APA-Images / AP / Eric Gay

NBA: Wembanyama zerlegt Wolves im Playoff-Kracher

13.05.2026 um 09:32, Yunus Emre Kurt
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Spurs vs. Timberwolves: Victor Wembanyama meldet sich nach seinem Platzverweis eindrucksvoll zurück. Der Spurs-Superstar dominiert Minnesota nach Belieben.

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Victor Wembanyama hat nach seinem Platzverweis in Spiel 4 eindrucksvoll zurückgeschlagen. Der französische NBA-Superstar führte die San Antonio Spurs in der Nacht auf Mittwoch zu einem dominanten 126:97-Heimsieg gegen die Minnesota Timberwolves. Mit dem Erfolg gehen die Texaner in der Western-Conference-Halbfinalserie mit 3:2 in Führung und haben nun den ersten Matchball auf den Einzug ins Conference-Finale gegen Oklahoma City. 

Nur zwei Tage zuvor hatte Wembanyama noch unfreiwillig im Mittelpunkt gestanden. Nach einem Ellbogenschlag gegen Naz Reid war der 20-Jährige im vierten Spiel ausgeschlossen worden. San Antonio verspielte daraufhin eine Führung und verlor die Partie mit 109:114. Die NBA verzichtete anschließend auf eine zusätzliche Sperre und Wembanyama nutzte die Gelegenheit für eine eindrucksvolle Antwort.

Historischer Start des Spurs-Stars

Von Beginn an war klar, dass der Franzose ein Zeichen setzen wollte. Wembanyama dominierte die Anfangsphase nahezu im Alleingang und erzielte 16 der ersten 24 Punkte der Spurs. Mit spektakulären Dunks, starken Drives und sicheren Distanzwürfen stellte der 2,24-Meter-Mann die Defensive Minnesotas vor enorme Probleme. Bereits nach dem ersten Viertel hatte Wembanyama 18 Punkte und sechs Rebounds auf dem Konto. Damit schrieb der Franzose sogar NBA-Geschichte. Einen derart starken Playoff-Start schafften in den vergangenen 30 Jahren nur LeBron James und Nikola Jokic. 

Am Ende stand Wembanyama bei 27 Punkten, 17 Rebounds, fünf Assists und drei Blocks in nur 33 Minuten Einsatzzeit. Besonders beeindruckend: Trotz der intensiven Partie beging er lediglich ein Foul. „Er war heute komplett dominant“, analysierten US-Medien nach dem Spiel.

Spurs übernehmen früh die Kontrolle

San Antonio legte bereits in der ersten Hälfte den Grundstein für den deutlichen Sieg. Die Spurs überzeugten mit aggressiver Defense, hoher Trefferquote und klaren Vorteilen unter dem Korb. Zwischenzeitlich wuchs die Führung auf 18 Punkte an. Minnesota kämpfte sich zwar noch einmal zurück und stellte im dritten Viertel auf 61:61, doch danach übernahmen die Spurs endgültig das Kommando. 

Mit einem starken 9:0-Lauf holten sich die Gastgeber das Momentum zurück. Anschließend dominierte San Antonio die restliche Partie und zog mit einem 19:6-Run endgültig davon. Die Zahlen sprechen eine klare Sprache: 53 Prozent Trefferquote für die Spurs gegenüber nur 39 Prozent bei Minnesota. Dazu gewann San Antonio das Rebound-Duell mit 50:42 und blockte doppelt so viele Würfe wie die Timberwolves.

Starke Unterstützung für Wembanyama

Neben dem französischen Superstar überzeugten auch mehrere Teamkollegen. Stephon Castle lieferte mit 17 Punkten, sechs Assists und vier Rebounds eine starke Leistung ab. Von der Bank brachte Keldon Johnson zusätzliche Energie und steuerte 21 Punkte bei. Auch Rookie Dylan Harper überzeugte trotz Knieproblemen mit einem Double-Double aus zwölf Punkten und zehn Rebounds. 

Minnesota hingegen fand offensiv nie wirklich Rhythmus. Anthony Edwards kam zwar auf 20 Punkte, leistete sich aber mehrere Ballverluste. Julius Randle blieb mit nur sechs Treffern aus 17 Würfen ebenfalls unter seinen Möglichkeiten.

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