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Fabio Gstrein auf der Planai in Schladming
Fabio Gstrein wird im Slalom von Schladming beim Nightrace bester Österreicher
Fabio Gstrein wird im Slalom von Schladming beim Nightrace bester Österreicher
APA/Erwin Scheriau

Schladming: Gstrein verhindert ÖSV-Debakel

28.01.2026 um 21:24, Marcel Toifl
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Fabio Gstrein wird beim Slalom von Schladming als Fünfter bester Österreicher. Der Sieg geht an Henrik Kristoffersen vor seinem Landsmann.

Das Nightrace in Schladming hat wieder ein volles Haus erlebt. 22.500 Zuschauer verfolgen den Traditionsslalom auf der Planai. Bei Plusgraden und weicher Eisschicht verläuft der zweite Durchgang spektakulär. Der Lauf ist drehend gesetzt, viele Läufer scheiden aus. Henrik Kristoffersen holt seinen fünften Sieg auf der Planai.

Spannendes Finale auf der Planai

Der zweite Durchgang startet um 20:45 Uhr. Die Bedingungen sind schwierig, die Piste ist unruhig. Insgesamt scheiden neun Läufer aus. Der Brasilianer Lucas Braathen liegt nach dem ersten Lauf aussichtsreich in Position, kann das Tempo im Finale jedoch nicht halten. Loic Meillard riskiert viel, verliert aber die Linie und scheidet aus. Damit ist der Weg für Kristoffersen frei.

Norwegen feiert Kristoffersen

Henrik Kristoffersen zeigt trotz Fehlern im oberen Abschnitt eine starke Fahrt. Im Steilhang korrigiert er spät, rettet 54 Hundertstel Vorsprung ins Ziel. Der Norweger feiert seinen fünften Erfolg in Schladming und stellt den Rekord für die meisten Slalom-Siege an diesem Ort ein. Im Ziel ist er sichtlich bewegt, der Sieg bedeutet ihm viel. Sein Landsmann Atle Lie McGrath komplettiert das norwegische Doppel an der Spitze.

Gstrein bester Österreicher

Fabio Gstrein steigert sich im zweiten Durchgang deutlich. Nach Rang zehn zur Halbzeit fährt er auf den fünften Platz. Damit ist er bester Österreicher des Abends. „Es geht wieder in die richtige Richtung, es hat heute wieder gepasst. Ich glaube heute habe ich es zweimal gut hingebracht”, sagt er im ORF-Interview. Joshua Sturm überzeugt mit einem konstanten Lauf und beendet das Rennen auf Rang zwölf.

Feller stemmt sich gegen Schmerzen

Manuel Feller hat bereits im Riesenslalom körperlich gelitten. Der Tiroler kämpft mit Rückenproblemen, bringt aber beide Läufe ins Ziel. „Dass es so grauenvoll ist, das ist schon eine gescheite Watschn”, sagt er nach dem Rennen im ORF. Der Wettkampf auf der harten Piste hat ihm sichtlich zugesetzt. Er klassiert sich als Zehnter. Pertl, Raschner und Strolz scheiden im zweiten Durchgang aus.

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