Ronaldo – ein Schatten seiner selbst: Vom Weltstar zum Problemfall
Ronaldo sorgt beim WM-Auftakt 2026 für Ernüchterung: Portugal kommt gegen die DR Kongo nicht über ein 1:1 hinaus – und der Superstar bleibt blass. Die Kritik an Ronaldo wird immer lauter.
- Ronaldo enttäuscht: Portugal stolpert
- Frühe Führung – dann Einbruch
- Ronaldo ohne Wirkung
- Vom Weltstar zum Problemfall?
- Spott von den Rängen
- Ronaldo meldet sich
Ronaldo enttäuscht: Portugal stolpert
Der WM-Start von Portugal endet mit einem Dämpfer: Gegen Außenseiter DR Kongo reicht es nur zu einem 1:1. Im Mittelpunkt steht einmal mehr Ronaldo, der über 90 Minuten kaum Akzente setzt. Statt Führungsspieler wirkt der 41-Jährige wie ein Fremdkörper.
Frühe Führung, dann Einbruch
Alles beginnt nach Plan: João Neves trifft früh zur Führung. Doch danach verliert Portugal komplett den Faden. Die DR Kongo wird stärker, gleicht noch vor der Pause aus und ist in der Folge sogar näher am Sieg. Portugal bleibt ideen- und harmlos, Chancen bleiben Mangelware. Am Ende wirkt der Punktgewinn für den Außenseiter verdient.
Ronaldo ohne Wirkung: Zahlen sprechen klar
Die Leistung von Ronaldo liefert kaum Argumente für seine Startelf: 90 Minuten gespielt, nur drei Abschlüsse, keine kreierten Chancen und lediglich 25 Ballkontakte. Für einen Spieler seines Kalibers ist das zu wenig.
Noch schwerer wiegt: Ronaldo gelingt es kaum, sich gegen die Defensive durchzusetzen oder dem Spiel seinen Stempel aufzudrücken. Immer wieder weicht er auf die Flügel aus – ohne Wirkung.
Vom Weltstar zum Problemfall?
Die Zahlen bestätigen den Trend: Seit Jahren bleibt Ronaldo bei großen Turnieren hinter den Erwartungen zurück. Kein Tor aus dem Spiel heraus seit Jahren, eine lange Durststrecke bei WM und EM.
Trotzdem hält Trainer Roberto Martínez an seinem Kapitän fest. Selbst in der Schlussphase, als Portugal dringend ein Tor braucht, bleibt Ronaldo auf dem Platz – ein Plan B ist nicht erkennbar. Das wirft Fragen auf: Blockiert der Superstar die Entwicklung der Mannschaft?
Trainer verteidigt Ronaldo: Klare Ansage trotz Kritik
Trotz der schwachen Leistung stellt sich Teamchef Roberto Martínez auch nach dem Spiel demonstrativ vor CR7. „Es macht keinen Sinn, den besten Torschützen im Weltfußball aus dem Spiel zu nehmen, wenn man Tore braucht“, erklärt Martínez nach dem Match. „Wir haben es nicht geschafft, ihn in gute Positionen zu bringen.“
Spott von den Rängen: „Messi! Messi!“
Für zusätzliche Brisanz sorgen die Fans der DR Kongo. Immer wieder hallen „Messi! Messi!“-Rufe durchs Stadion.
Während Ronaldo in Houston blass bleibt, sorgt sein ewiger Rivale für Schlagzeilen: Lionel Messi glänzt zeitgleich mit einem Hattrick zum WM-Auftakt und stellt damit einen weiteren Rekord ein. Der Argentinier bestätigt einmal mehr seine Topform bei dieser WM.
Der Gleichstand bei den historischen Bestmarken rückt damit in ein neues Licht. Sportlich ziehen die beiden derzeit in völlig unterschiedliche Richtungen.
Ronaldo meldet sich
Nach dem Spiel zeigt sich Ronaldo kämpferisch. Auf Instagram schreibt er: „Es war nicht der Start, den wir uns gewünscht haben, aber es ist noch lange nicht vorbei.“
Doch die Realität ist eine andere: Portugal wirkt ideenlos, Ronaldo wie ein Schatten seiner selbst. Die große Frage vor den nächsten Spielen lautet daher: Reicht das noch – oder braucht Portugal einen radikalen Umbruch?