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Roger Prinzen während eines Bundesligaspiels in 1. FC Nürnberg
Roger Prinzen verstarb am Montagabend völlig überraschend. Der ehemalige Austria Lustenau-Sportchef hinterlässt eine große Lücke.
Roger Prinzen verstarb am Montagabend völlig überraschend. Der ehemalige Austria Lustenau-Sportchef hinterlässt eine große Lücke.
APA-Images / EXPA / Eibner

Große Trauer: Ex-BuLi-Star mit nur 57 tot

15.04.2026 um 09:56, Marcel Toifl
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Große Trauer um Roger Prinzen: Der ehemalige Sportchef von Austria Lustenau und NLZ-Leiter in Heidenheim ist mit 57 Jahren plötzlich und unerwartet verstorben.

Roger Prinzen ist am Montagabend „plötzlich und unerwartet“ verstorben. Der 57-Jährige, der zuletzt als sportlicher Leiter des Nachwuchsleistungszentrums beim 1. FC Heidenheim tätig war, hinterlässt eine tiefe Lücke im deutschen und österreichischen Fußball. Besonders bei seinem Ex-Klub Austria Lustenau herrscht nach der Nachricht tiefe Betroffenheit.

Abschied in Heidenheim: „Ein Freund und Förderer“

Seit 2018 leitete Roger Prinzen die Nachwuchsabteilung beim Bundesligisten Heidenheim. Der Verein würdigt ihn in einem emotionalen Statement: „Mit Roger Prinzen verliert der FCH nicht nur einen Fußballlehrer und eine geschätzte Führungskraft, sondern vor allem einen langjährigen Kollegen und Freund.“ Unter seiner Führung entwickelte sich das NLZ maßgeblich weiter, wobei er stets als leidenschaftlicher Förderer junger Talente galt.

Prinzens Ära in Vorarlberg: Spieler und Sportchef bei Austria Lustenau

Besonders eng war die Verbindung von Roger Prinzen zu Vorarlberg. Zwischen 1996 und 1999 stand er für Austria Lustenau in der Bundesliga auf dem Platz. Nach Stationen beim FC Lustenau kehrte er 2003 in einer neuen Rolle zur Austria zurück. Als Manager und Sportchef prägte er den Verein bis 2009 entscheidend mit. Insgesamt verbuchte er 70 Einsätze im österreichischen Oberhaus und war eine Identifikationsfigur des Lustenauer Fußballs.

Karriere im Rückblick: Von der Bundesliga bis zum Traineramt

In Deutschland war Prinzen als kompromissloser Abwehrspieler bekannt und lief unter anderem für die SG Wattenscheid 09, den SV Darmstadt 98 und Hannover 96 auf. Nach seiner aktiven Zeit wechselte er an die Seitenlinie. Beim 1. FC Nürnberg sprang er in der Saison 2013/14 sogar zweimal interimsweise als Cheftrainer in der Bundesliga ein.

Privater Verlust: Ehefrau und drei Kinder bleiben zurück

Über den sportlichen Verlust hinaus wiegt die menschliche Tragödie schwer. Roger Prinzen hinterlässt seine Ehefrau Sonja sowie die drei Kinder Marlon, Mia und Tim. „In diesen schweren Stunden sind unsere Gedanken bei seiner Familie. Sein plötzlicher Tod hinterlässt eine große Lücke“, teilt der 1. FC Heidenheim mit. Auch ehemalige Klubs wie der 1. FC Nürnberg sprachen den Hinterbliebenen ihr tief empfundenes Mitgefühl aus.

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