Transfer-News: Rapid holt Talent langfristig zurück
Der SK Rapid Wien bastelt weiter intensiv am Kader für die Zukunft und vermeldet den nächsten prominenten Coup auf dem Transfermarkt: Mittelfeldtalent Nicolas Bajlicz kehrt mit sofortiger Wirkung nach Hütteldorf zurück. Der sechsfache österreichische U21-Nationalspieler stand zuletzt ein Jahr lang beim oberösterreichischen Klub SV Ried im Innviertel unter Vertrag und unterschreibt bei den Grün-Weißen nun ein langfristiges Arbeitspapier bis zum Sommer 2030. Mit diesem vorgezogenen Transfer sichert sich der Traditionsverein die Dienste eines vielversprechenden Rückkehrers.
Der Durchbruch im Innviertel: Bajlicz als Leistungsträger bei der SV Ried
Erst Ende August des vergangenen Jahres war der 21-jährige Wiener von Wien-West nach Oberösterreich gewechselt. Bei den „Wikingern“ in Ried gelang dem zentralen Mittelfeldakteur der endgültige Durchbruch im Profifußball. Er etablierte sich rasch als absolute Stammkraft im Mittelfeld und absolvierte in der abgelaufenen Saison insgesamt 28 Pflichtspiele für die Innviertler. Durch diese konstanten Spielzeiten auf hohem Niveau machte der junge ÖFB-Nachwuchsteamspieler, der insgesamt bereits 37 Einsätze in verschiedenen Jugendnationalteams des Landes vorweisen kann, den nächsten großen Entwicklungsschritt.
Grün-weiße Vergangenheit: Ausbildung in Köln und erstes Profi-Debüt
Für Nicolas Bajlicz ist der Schritt zurück nach Hütteldorf eine Rückkehr zu seinen Wurzeln. Im Jänner 2022 war er aus der Jugendakademie des deutschen Bundesligisten 1. FC Köln zum SK Rapid gewechselt.
Seine bisherige Bilanz im grün-weißen Dress liest sich vielversprechend:
- Die Ausbildungsmannschaft: Für die zweite Auswahl des SK Rapid absolvierte der Youngster innerhalb von drei Spielzeiten insgesamt 70 Pflichtspiele und steuerte dabei sieben Torerfolge bei.
- Erste Profi-Luft: Bajlicz reiste in der Vergangenheit bereits mehrfach mit der ersten Mannschaft in die Trainingslager und kam in diversen Testspielen der Profis zum Einsatz.
- Das Pflichtspiel-Debüt: Nur wenige Wochen vor seinem einjährigen Gastspiel in Ried feierte er unter dem damaligen Cheftrainer Peter Stöger sein offizielles Profi-Debüt. Beim 4:2-Heimsieg in der Qualifikation zur UEFA Conference League gegen den FK Dečić aus Montenegro wurde er pünktlich zur legendären Rapidviertelstunde für Kapitän Matthias Seidl eingewechselt.
Großes Vertrauen von Sportchef Katzer: Klausel machte die Rückkehr möglich
Die sportliche Leitung der Wiener zeigt sich hocherfreut über den gelungenen Transfercoup. Geschäftsführer Sport Markus Katzer erklärtin einer Aussendung, dass man die positive Entwicklung des Spielers permanent unter der Lupe hatte.
Katzer blickt voller Zuversicht auf die Zusammenarbeit bis 2030: „Wir haben die Entwicklung von Nicolas Bajlicz genau verfolgt und vor knapp einem Jahr ganz bewusst eine vertragliche Regelung für eine Rückkehr festgeschrieben. Bei der SV Ried hat er hervorragende Leistungen gezeigt und einen nächsten, wichtigen Step in seiner Entwicklung gemacht. ‚Nico‘ ist ein Fußballer, der mit einer hervorragenden Technik gesegnet ist, er kennt unseren Verein bereits bestens und ich freue mich, dass wir ihn künftig wieder in unseren Reihen wissen dürfen. Wir haben großes Vertrauen in sein Potential und trauen ihm zu, dass er auch bei uns eine ähnliche Rolle wie in den letzten Monaten bei den Riedern einnehmen kann.“
Voller Fokus auf die neue Saison: Das sagt der Heimkehrer zu seinem Wechsel
Der Spieler selbst hat bereits vor der offiziellen Verkündung sämtliche sportmedizinischen Untersuchungen in Wien erfolgreich hinter sich gebracht und seine Unterschrift unter den Fünfjahresvertrag gesetzt. In seinem ersten Statement blickt er voller Tatendrang auf die kommenden Aufgaben in der Admiral Bundesliga.
Der Mittelfeldspieler verabschiedete sich gleichzeitig mit warmen Worten von seiner vorherigen Station: „Ich freue mich sehr, dass ich künftig wieder bei meinem Klub, dem SK Rapid sein kann und blicke mit Zuversicht auf die kommende Saison. Ich bin glücklich über die Rückkehr, freue mich darauf, nächste Saison anzugreifen und hoffe, dass ich möglichst viele erfolgreiche Spiele bestreiten kann. Dafür bin ich ebenso dankbar wie für die letzten Monate bei der SV Ried, wo ich viel lernen durfte und ich tolle Menschen kennengelernt habe.“