Alps Hockey League: RB-Juniors-Spiel endet im Skandal
Inhalt
- Beleidigungen und Gesten
- Liga reagiert deutlich
- Stellungnahme der Vereine erwartet
- Entscheidungsspiel steht bevor
Ein schwerer Rassismus-Vorfall sorgt in der Alps Hockey League für Aufsehen. Beim sechsten Viertelfinalspiel zwischen den RB Juniors Salzburg und Gröden kam es am Sonntagabend zu einem Eklat auf den Rängen. Der Salzburger Spieler Moussa Hackert wurde dabei Ziel rassistischer Beleidigungen.
Beleidigungen und Gesten
Während der Partie in Südtirol sollen Fans aus dem Umfeld von Gröden den Spieler wüst beschimpft und mit rassistischen Gesten beleidigt haben. Berichten zufolge wurde Hackert sogar eine Banane angeboten, ein besonders entwürdigender und klar rassistischer Akt.
Der Vorfall überschattet die sportlich hochklassige Serie, die mit dem 6:2-Sieg der RB Juniors auf ein entscheidendes siebtes Spiel hinausläuft.
Liga reagiert deutlich
Die Alps Hockey League reagierte bereits am Montag mit einer klaren Stellungnahme. „Wir distanzieren uns entschieden von jeglicher Form von Rassismus, Fremdenfeindlichkeit und Diskriminierung“, teilte die Liga mit. Der Fall wurde an das zuständige Schiedsgericht übergeben, das nun über mögliche Konsequenzen entscheiden wird.
Stellungnahme der Vereine erwartet
Auch der betroffene Verein aus Salzburg hat die Möglichkeit, sich zu den Vorfällen zu äußern. Die RB Juniors wollen den Fokus jedoch zunächst auf das Sportliche legen. Noch steht das entscheidende siebte Spiel um den Einzug ins Halbfinale an.
Die Viertelfinal-Serie zwischen Salzburg und Gröden zählt bislang zu den spannendsten Duellen der Play-offs. Mit dem Ausgleich auf 3:3 nach sechs Spielen ist die Entscheidung völlig offen. Doch die Ereignisse abseits des Eises werfen einen dunklen Schatten auf das Duell.
Entscheidungsspiel steht bevor
Bereits am Dienstag kommt es in Salzburg zum alles entscheidenden siebten Spiel. Der Sieger zieht ins Halbfinale ein. Trotz der sportlichen Brisanz steht die Partie nun auch unter dem Eindruck der Vorfälle vom Wochenende.