Österreichs Olga Mikutina überzeugt: Saisonbestleistung im Eiskunstlauf
- Olympische Winterspiele 2026: Olga Mikutina erreicht Kür
- Olga Mikutina qualifiziert sich für die Eiskunstlauf Kür-Entscheidung der Damen
- Japan dominiert im Eiskunstlauf
- Olga Mikutina zeigt besondere Kür
- Entscheidung im Eiskunstlauf der Damen
Bei den Olympischen Winterspielen 2026 in Mailand und Cortina d’Ampezzo qualifiziert sich die österreichische Eiskunstläuferin Olga Mikutina für die Kür der besten 24. Mit 61,72 Punkten belegt sie im Kurzprogramm Rang 17 und übertrifft ihre bisherige Saisonbestleistung um fast acht Zähler.
Olga Mikutina qualifiziert sich für die Eiskunstlauf Kür-Entscheidung der Damen
Mikutina zeigt zur Musik des „Reckoning Song“ von Asaf Avidan ein technisch sauberes Programm mit Dreifachlutz-Dreifachtoeloop-Kombination, Doppelaxel und Dreifachflip. Sie bleibt fehlerfrei und präsentiert sich stabil in allen Elementen. Nach ihrer rund zweieinhalb Minuten langen Kür fällt sie ihrer Trainerin Elena Romanova in die Arme. „Ich habe mich gefreut, weil ich nur kleine Fehler gemacht habe, bei den Sprüngen habe ich mich sehr fokussiert und angestrengt“, sagt Mikutina im ORF-Interview.
Mit ihrer Leistung erreicht die 22-Jährige ihr erklärtes Zwischenziel: die Teilnahme an der Kür-Entscheidung am Donnerstag um 19.00 Uhr. „Meine Sprünge waren vielleicht nicht so gut wie im Training, aber der Rest ist ohne Fehler gelaufen, und ich habe mich gefreut, weil ich unter diesen Umständen und dieser Nervosität gut performen konnte“, erklärt sie.
Japan dominiert im Eiskunstlauf
An der Spitze des Feldes dominieren die japanischen Läuferinnen. Die 17-jährige Ami Nakai führt mit 78,71 Punkten vor Kaori Sakamoto (77,23) und der US-Amerikanerin Alysa Liu (76,59). Mikutina liegt 5,67 Punkte hinter der 13. Platzierung von Amber Glenn aus den USA. Mikutinas Ziel bleibt, die Platzierung von Peking 2022 – Rang 13 – zu erreichen oder zu übertreffen.
Olga Mikutina zeigt besondere Kür
Seit ihrem 13. Platz bei der Europameisterschaft im Jänner in Sheffield arbeitet Mikutina verstärkt an der mentalen Vorbereitung. „Jedes Mal ist es so emotional. Aber wenn man mit dem Programm fertig ist, dann kann man voll genießen. Ich möchte in der Kür relaxter sein und alle Sprünge gut und sauber zeigen. Das heute gibt mir viel Selbstvertrauen und Selbstsicherheit“, betont sie.
Für die Kür hat die gebürtige Ukrainerin eine besondere Choreografie gewählt. „Es geht darum, unsichtbare Ketten zu sprengen, sie repräsentieren meine inneren Ängste und Zweifel. Sie halten mich wirklich zurück“, sagt sie gegenüber Olympics.com. Ihr Ziel sei, mit Ausdruck und Präzision eine Geschichte zu erzählen.
Entscheidung im Eiskunstlauf der Damen
Die Entscheidung fällt am Donnerstagabend, wenn die 24 besten Läuferinnen um olympisches Edelmetall kämpfen. Neben Mikutina stehen auch die Schweizerinnen Kimmy Repond und Livia Kaiser im Finale.