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Eiskunstläuferin Olga Mikutina während ihrer Kür bei Olympia 2026 in Mailand, in einer schwierigen Pirouettenpose auf dem Eis.
Österreichs Olga Mikutina schafft es mit ihrer Kür Eiskunstlauf-Finale bei den Olympischen Winterspielen 2026.
Österreichs Olga Mikutina schafft es mit ihrer Kür Eiskunstlauf-Finale bei den Olympischen Winterspielen 2026.
APA-Images / AFP / GABRIEL BOUYS

Österreichs Olga Mikutina überzeugt: Saisonbestleistung im Eiskunstlauf

19.02.2026 um 08:17, Anna Kirschbaum
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Österreichs Eiskunstläuferin Olga Mikutina erreicht bei den Olympischen Winterspielen 2026 in Mailand die Kür der Top 24 mit Saisonbestleistung.

Bei den Olympischen Winterspielen 2026 in Mailand und Cortina d’Ampezzo qualifiziert sich die österreichische Eiskunstläuferin Olga Mikutina für die Kür der besten 24. Mit 61,72 Punkten belegt sie im Kurzprogramm Rang 17 und übertrifft ihre bisherige Saisonbestleistung um fast acht Zähler.

Olga Mikutina qualifiziert sich für die Eiskunstlauf Kür-Entscheidung der Damen

Mikutina zeigt zur Musik des „Reckoning Song“ von Asaf Avidan ein technisch sauberes Programm mit Dreifachlutz-Dreifachtoeloop-Kombination, Doppelaxel und Dreifachflip. Sie bleibt fehlerfrei und präsentiert sich stabil in allen Elementen. Nach ihrer rund zweieinhalb Minuten langen Kür fällt sie ihrer Trainerin Elena Romanova in die Arme. „Ich habe mich gefreut, weil ich nur kleine Fehler gemacht habe, bei den Sprüngen habe ich mich sehr fokussiert und angestrengt“, sagt Mikutina im ORF-Interview.

Mit ihrer Leistung erreicht die 22-Jährige ihr erklärtes Zwischenziel: die Teilnahme an der Kür-Entscheidung am Donnerstag um 19.00 Uhr. „Meine Sprünge waren vielleicht nicht so gut wie im Training, aber der Rest ist ohne Fehler gelaufen, und ich habe mich gefreut, weil ich unter diesen Umständen und dieser Nervosität gut performen konnte“, erklärt sie.

Japan dominiert im Eiskunstlauf

An der Spitze des Feldes dominieren die japanischen Läuferinnen. Die 17-jährige Ami Nakai führt mit 78,71 Punkten vor Kaori Sakamoto (77,23) und der US-Amerikanerin Alysa Liu (76,59). Mikutina liegt 5,67 Punkte hinter der 13. Platzierung von Amber Glenn aus den USA. Mikutinas Ziel bleibt, die Platzierung von Peking 2022 – Rang 13 – zu erreichen oder zu übertreffen.

Olga Mikutina zeigt besondere Kür

Seit ihrem 13. Platz bei der Europameisterschaft im Jänner in Sheffield arbeitet Mikutina verstärkt an der mentalen Vorbereitung. „Jedes Mal ist es so emotional. Aber wenn man mit dem Programm fertig ist, dann kann man voll genießen. Ich möchte in der Kür relaxter sein und alle Sprünge gut und sauber zeigen. Das heute gibt mir viel Selbstvertrauen und Selbstsicherheit“, betont sie.

Für die Kür hat die gebürtige Ukrainerin eine besondere Choreografie gewählt. „Es geht darum, unsichtbare Ketten zu sprengen, sie repräsentieren meine inneren Ängste und Zweifel. Sie halten mich wirklich zurück“, sagt sie gegenüber Olympics.com. Ihr Ziel sei, mit Ausdruck und Präzision eine Geschichte zu erzählen.

Entscheidung im Eiskunstlauf der Damen

Die Entscheidung fällt am Donnerstagabend, wenn die 24 besten Läuferinnen um olympisches Edelmetall kämpfen. Neben Mikutina stehen auch die Schweizerinnen Kimmy Repond und Livia Kaiser im Finale.

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