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David Alaba geriet beim WM-Aus gegen Spanien mit Florian Grillitsch aneinander.
David Alaba geriet beim WM-Aus gegen Spanien mit Florian Grillitsch aneinander.
David Alaba geriet beim WM-Aus gegen Spanien mit Florian Grillitsch aneinander.
APA-Images / AFP Getty / FLORENCIA TAN JUN

Frust pur: Alaba verliert die Nerven

03.07.2026 um 11:08, Yunus Emre Kurt
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WM-Aus: Kurz vor dem Schlusspfiff verlor Kapitän David Alaba die Nerven und stellte Teamkollege Florian Grillitsch auf dem Platz lautstark zur Rede.

Für Österreich ist die Fußball-Weltmeisterschaft 2026 nach dem Sechzehntelfinale beendet. Gegen Titelkandidat Spanien musste sich das Team von Ralf Rangnick deutlich mit 0:3 geschlagen geben. Während die Iberer verdient ins Achtelfinale einzogen, überwog bei den ÖFB-Stars nach dem Schlusspfiff die Enttäuschung. Besonders Kapitän David Alaba sorgte dabei mit einer emotionalen Szene für Aufsehen.

Der Routinier verlor kurz vor Spielende sichtbar die Fassung und nahm sich auf dem Spielfeld Teamkollege Florian Grillitsch zur Brust. Für den sonst besonnenen Abwehrchef war es ein ungewöhnlicher Ausbruch.

Alaba verliert die Nerven

Die Szene spielte sich in der 85. Minute ab. Spanien führte bereits mit 2:0 und drängte auf den nächsten Treffer. Alaba verhinderte mit einer Rettungstat auf der Torlinie zunächst das dritte Gegentor, nachdem die österreichische Defensive erneut zu viel Platz im Rückraum zugelassen hatte.

Unmittelbar danach machte der Kapitän seinem Ärger Luft. Wild gestikulierend stellte er Florian Grillitsch zur Rede und schimpfte lautstark auf seinen Mitspieler ein. Die TV-Bilder zeigten einen sichtlich frustrierten Alaba, der mit der Defensivarbeit seiner Mannschaft überhaupt nicht zufrieden war.

Wenige Augenblicke später fiel dann doch das 3:0. Mikel Oyarzabal setzte den Schlusspunkt unter einen souveränen Auftritt der Spanier und besiegelte damit das WM-Aus Österreichs.

Zukunft bleibt offen

Nach dem Schlusspfiff wollte sich Alaba nicht zu seiner sportlichen Zukunft festlegen. Der Vertrag des 34-Jährigen bei Real Madrid ist Ende Juni ausgelaufen, auch über seine Zukunft im Nationalteam wollte er keine Entscheidung treffen.

„Ich habe mir überhaupt keine Gedanken gemacht um meine Zukunft – weder im Nationalteam noch auf Klubebene. Mein Fokus lag ausschließlich auf dieser Weltmeisterschaft“, erklärte der Verteidiger nach dem Spiel.

Zunächst müsse er die Enttäuschung über das Ausscheiden verarbeiten. „Das wird sicherlich ein paar Tage dauern. Danach werde ich mir Gedanken machen“, sagte Alaba.

Bitteres Ende einer starken WM

Für Österreich endete mit der Niederlage gegen Spanien die erste Weltmeisterschaft seit 1998. Nach einer überzeugenden Gruppenphase war im Sechzehntelfinale gegen den Europameister Endstation.

Trotz des klaren Ergebnisses kann das ÖFB-Team auf eine insgesamt gelungene Endrunde zurückblicken. Gegen die spielstarken Spanier reichte die Leistung allerdings nicht aus, um den Traum vom Achtelfinale am Leben zu halten.

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