Hochschwab: Vermisster Bergsteiger (20) tot aufgefunden
- Drohne findet Vermissten am Hochschwab
- 140 Einsatzkräfte suchen rund 900 Hektar ab
- Suche am Hochschwab in schwierigem Gelände
- Bergung im Bereich der Gschirrmauer
Am Hochschwab ist die großangelegte Suche nach einem vermissten Bergsteiger tragisch zu Ende gegangen. Der 20 Jahre alte Burgenländer ist nach einer intensiven Suchaktion mit rund 140 Einsatzkräften tot aufgefunden worden. Eine Drohne des Roten Kreuzes hat den jungen Mann am Sonntagabend lokalisiert. Er dürfte im Bereich der Gschirrmauer abgestürzt sein.
Drohne findet Vermissten am Hochschwab
Der junge Mann ist Samstagfrüh von Seewiesen in Richtung Hochschwab gestartet. Laut ORF ist der 20-Jährige gut ausgerüstet gewesen. Nachdem er für seine Familie nicht mehr erreichbar gewesen und am Abend nicht nach Hause gekommen ist, haben ihn seine Angehörigen als vermisst gemeldet.
Am Sonntag ist daraufhin eine großangelegte Suchaktion angelaufen. Gegen 21 Uhr hat eine Drohne des Roten Kreuzes eine Person im Bereich der Gschirrmauer lokalisiert. Laut dem vorliegenden Bericht dürfte der junge Bergsteiger dort abgestürzt sein.
140 Einsatzkräfte suchen rund 900 Hektar ab
Rund 140 Einsatzkräfte haben sich an der Suche am Hochschwab beteiligt. Im Einsatz sind unter anderem Bergrettung, Feuerwehr, Polizei, Rotes Kreuz, Alpinpolizei und Suchhunde gewesen. Zusätzlich sind Hubschrauber und Drohnen eingesetzt worden.
Suche am Hochschwab in schwierigem Gelände
Die Beschaffenheit des Hochschwabs hat die Suche besonders schwierig gemacht. Die Einsatzkräfte haben ein riesiges und teilweise schwer zugängliches Gebiet absuchen müssen. „Die Schwierigkeit bei dem Einsatz ist, dass das Hochschwabgebiet riesig ist. Es erstreckt sich von Seewiesen bis aufs Schiestlhaus bis Tragöß“, beschreibt Einsatzleiter Lukas Eder von der Feuerwehr Turnau gegenüber dem ORF Steiermark.
„Und die besondere Geologie ist, dass wir Dolinen haben, sehr viele exponierte Steige oder sehr steiles Gelände. Und wir suchen sozusagen die Stecknadel im Heuhaufen“, sagt Eder.
Bergung im Bereich der Gschirrmauer
Auch die Bergung im Bereich der Gschirrmauer gestaltet sich aufgrund des steilen und schwer zugänglichen Geländes schwierig. Die Bergung des Verunglückten soll im Laufe des Tages via Hubschrauber erfolgen.