Nach Knöchelverletzung: So steht es um Gregoritsch
Österreich ist mit einem 3:1-Sieg gegen Israel erfolgreich in die Nations League gestartet, muss vor dem nächsten Spiel gegen den Kosovo aber um Michael Gregoritsch bangen. Der 32-Jährige verletzte sich bei seinem ersten Einsatz als ÖFB-Kapitän am rechten Knöchel und musste noch in der ersten Hälfte ausgewechselt werden. Eine genauere Untersuchung soll nun zeigen, wie schwer die Verletzung tatsächlich ist.
Gregoritsch knickt gegen Israel um
Für Michael Gregoritsch endete ein besonderer Abend deutlich früher als erhofft. Der Stürmer führte Österreich gegen Israel erstmals als Kapitän auf das Feld, blieb nach knapp einer halben Stunde jedoch unglücklich im Rasen hängen und knickte um.
Nach einer Behandlung versuchte Gregoritsch zunächst noch weiterzuspielen. Wenige Minuten später war allerdings Schluss. In der 36. Minute musste der Angreifer ausgewechselt werden, für ihn kam Saša Kalajdžić in die Partie.
MRT soll Klarheit bringen
Nach dem Spiel sprach Teamchef Ralf Rangnick von einer möglichen Verletzung am Band. „Gregoritsch hat sich wahrscheinlich etwas am Band getan, Konkretes wissen wir am Freitag“, erklärte Rangnick nach dem 3:1-Erfolg.
Eine genaue Untersuchung soll nun zeigen, wie schwer die Verletzung tatsächlich ist und wie lange der 32-Jährige pausieren muss. Nach den ersten Einschätzungen dürfte es sich zwar nicht um eine besonders schwere Verletzung handeln, für das unmittelbar bevorstehende Spiel gegen den Kosovo bleibt sein Einsatz aber offen.
Einsatz gegen Kosovo fraglich
Schon am Sonntag wartet auf Österreich das zweite Spiel der Nations League. Um 18 Uhr trifft die Mannschaft von Ralf Rangnick im Wiener Ernst-Happel-Stadion auf den Kosovo.
Ob Gregoritsch dabei wieder zur Verfügung stehen kann, hängt vom Ergebnis der medizinischen Untersuchung ab. Angesichts der kurzen Zeit zwischen den beiden Partien dürfte ein Einsatz allerdings schwierig werden, falls sich der Verdacht auf eine Bänderverletzung bestätigt.
Der Ausfall wäre für Österreich auch deshalb bitter, weil Gregoritsch in der aktuellen personellen Situation eine wichtige Führungsrolle übernommen hat. In Abwesenheit von David Alaba, Marcel Sabitzer und Konrad Laimer führte er die Mannschaft gegen Israel erstmals als Kapitän auf den Platz.
Kalajdzic als mögliche Alternative
Sollte Gregoritsch gegen den Kosovo tatsächlich ausfallen, wäre Saša Kalajdžić eine naheliegende Alternative im Angriff. Der LASK-Stürmer kam gegen Israel bereits früh für Gregoritsch ins Spiel und machte anschließend auf sich aufmerksam.
Kalajdžić holte den Elfmeter heraus, den Romano Schmid zum 1:0 verwandelte, und erzielte in der Nachspielzeit selbst den Treffer zum 3:1-Endstand.