Neuer Name: Red Bull Salzburg jagt deutschen Erfolgscoach
Inhalt
- Salzburg sucht weiter neuen Trainer
- Kniat schrieb mit Bielefeld Geschichte
- Salzburg reizt internationale Bühne
- Konkurrenz aus England
Die Trainersuche beim FC Red Bull Salzburg läuft weiterhin auf Hochtouren und nun sorgt ein neuer Name für Aufsehen. Laut einem Bericht des „Westfalen Blatts“ soll Mitch Kniat ganz oben auf der Wunschliste der Mozartstädter stehen. Der 40-jährige Deutsche machte zuletzt bei Arminia Bielefeld mit spektakulären Erfolgen auf sich aufmerksam und könnte nun den nächsten großen Karriereschritt wagen.
Salzburg sucht weiter neuen Trainer
Nach der enttäuschenden Saison arbeitet Red Bull Salzburg intensiv an einem Neustart. Besonders die Trainerfrage gilt dabei als entscheidender Faktor für die kommende Spielzeit. Zuletzt kursierten bereits mehrere Namen rund um den österreichischen Serienmeister.
Unter anderem wurde auch ein Coach aus dem Umfeld des FC Bayern München gehandelt. Nun rückt aber offenbar Mitch Kniat immer stärker in den Fokus. Der Deutsche trat erst kürzlich überraschend als Cheftrainer von Arminia Bielefeld zurück und wäre damit grundsätzlich verfügbar.
Kniat schrieb mit Bielefeld Geschichte
Vor allem seine Erfolge in Bielefeld machten Kniat zuletzt auch international interessant. In der Saison 2024/25 führte er die Arminia als Meister der 3. Liga zurück in die 2. Bundesliga. Dort gelang ihm in der abgelaufenen Saison mit Rang 13 souverän der Klassenerhalt. Für die größten Schlagzeilen sorgte allerdings sein sensationeller Lauf im DFB-Pokal.
Als Drittligist eliminierte Bielefeld mehrere Bundesligisten und schrieb damit deutsche Fußballgeschichte. Unter anderem warf das Team Union Berlin, den SC Freiburg, Werder Bremen und sogar Bayer Leverkusen aus dem Bewerb. Erst im Finale endete das Märchen mit einer 2:4-Niederlage gegen den VfB Stuttgart.
Salzburg reizt internationale Bühne
Gerade dieser mutige und offensive Fußballstil dürfte auch Red Bull Salzburg imponieren. Der Klub sucht nach einem Trainer, der junge Spieler entwickeln, attraktiven Fußball spielen lassen und gleichzeitig schnell Erfolge liefern kann. Genau dafür steht Kniat in Deutschland inzwischen.
Besonders bemerkenswert: Trotz vergleichsweise begrenzter Mittel gelang es ihm in Bielefeld mehrfach, deutlich favorisierte Gegner zu schlagen.
Insgesamt stand der 40-Jährige in 132 Pflichtspielen als Cheftrainer an der Seitenlinie der Arminia und holte dabei durchschnittlich 1,62 Punkte pro Partie.
Konkurrenz aus England
Allerdings ist Salzburg offenbar nicht der einzige Interessent. Laut dem Bericht beschäftigen sich auch mehrere Klubs aus den unteren englischen Profiligen intensiv mit dem deutschen Trainer. Die internationale Aufmerksamkeit rund um Kniat ist nach den Erfolgen der vergangenen Jahre massiv gestiegen.
Noch gibt es zwar keine offizielle Bestätigung über konkrete Verhandlungen mit Salzburg, doch der Name dürfte die Diskussionen rund um die Trainerfrage weiter anheizen.