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Mikaela Shiffrin in Levi.
Mikaela Shiffrin denkt öffentlich über ihr Karriereende nach.
Mikaela Shiffrin denkt öffentlich über ihr Karriereende nach.
APA-Images / AP / Gabriele Facciotti

Beben: Ski-Queen denkt ans Aufhören

20.03.2026 um 11:23, Weekend Redaktion
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Rücktritts-Gerüchte um Mikaela Shiffrin sorgen für Wirbel. Die Ski-Queen spricht selbst von einem „Übergang“ und lässt ihre Zukunft offen.

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Die Skiwelt blickt derzeit gespannt auf Mikaela Shiffrin. Während die US-Amerikanerin sportlich um die Große Kristallkugel kämpft, sorgt ein anderes Thema für noch mehr Aufsehen: mögliche Rücktrittspläne. 

Ein Karriereende der erfolgreichsten Skirennläuferin der Geschichte steht im Raum, auch wenn es dafür bislang keine offizielle Bestätigung gibt.

Entscheidung könnte bald fallen

Sportlich geht es für Shiffrin aktuell noch einmal um alles. In den Rennen im hohen Norden, unter anderem in Kvitfjell und Lillehammer, kämpft sie gegen die Deutsche Emma Aicher um den Gesamtweltcup. 

Doch hinter den Kulissen wird bereits über einen möglichen Abschied spekuliert. Medienberichte bringen ein Karriereende nach dem Weltcup-Finale ins Spiel, möglicherweise sogar gemeinsam mit ihrem Partner Aleksander Aamodt Kilde.

Shiffrin spricht von „Übergang“

Shiffrin selbst vermeidet klare Aussagen, lässt aber durchblicken, dass sie sich intensiv mit ihrer Zukunft beschäftigt. „Ich spüre, dass sich in meiner Karriere eine Art Übergang nähert“, erklärte sie zuletzt nach dem Olympia-Gold. Gleichzeitig betont sie, dass sie selbst noch nicht genau wisse, wie dieser Schritt aussehen könnte. Diese Worte heizen die Spekulationen zusätzlich an.

Alles erreicht im Skisport

Sportlich hat Shiffrin längst Geschichte geschrieben. Zahlreiche Weltcup-Siege, mehrere Olympiamedaillen und unzählige Rekorde machen sie zu einer der größten Athletinnen aller Zeiten. Gerade deshalb scheint der sportliche Antrieb nicht mehr allein entscheidend zu sein. „Ich denke darüber nach, wie ich meine Karriere beenden soll“, sagte sie in einem Interview. Ein klarer Zeitpunkt oder Plan steht jedoch noch nicht fest.

Private Herausforderungen

Auch abseits der Piste hat Shiffrin in den vergangenen Jahren viel erlebt. Der Tod ihres Vaters traf sie schwer und hinterließ tiefe Spuren. Hinzu kamen gesundheitliche Rückschläge sowie die schwere Verletzung ihres Partners Kilde, der seine Saison bereits beenden musste. Diese Ereignisse könnten ebenfalls Einfluss auf ihre Zukunftsentscheidung haben.

Blick in die Zukunft

Das Paar denkt offenbar auch über die Zeit nach dem Profisport hinaus. Gemeinsame Pläne für eine Familie spielen dabei eine Rolle. Ein möglicher Triumph im Gesamtweltcup könnte daher nicht nur sportlich ein Höhepunkt sein, sondern auch den perfekten Zeitpunkt für einen emotionalen Abschied darstellen.

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