Gold-Krimi: ÖSV-Damen triumphieren
- Auftakt in Cortina: Starker Beginn der Favoritinnen
- Deutschland führt: Aicher setzt erste Marke
- Gold-Krimi: Hubers Aufholjagd im Finale
- Sensation: Shiffrin verpasst das Podium
- Das Endergebnis der Damen-Kombi
Österreich jubelt über Gold! In einer hochdramatischen Damen-Kombi bei Olympia 2026 haben sich Ariane Rädler und Katharina Huber im entscheidenden Slalom an die Spitze gesetzt. In einem harten Schlagabtausch verwies das ÖSV-Duo Deutschland auf den Silberrang, während die USA Bronze retteten. Mehrere Top-Favoritinnen scheiterten an den tückischen Bedingungen des Slalomhangs.
Auftakt in Cortina: Starker Beginn der Favoritinnen
Der Slalom-Durchgang der Damen-Kombi startete mit extrem hohem Tempo auf der technisch anspruchsvollen Strecke in Cortina d’Ampezzo. Da die Zeitabstände aus der Abfahrt gering waren, gingen viele Teams bereits im oberen Teil volles Risiko. Die ersten Zwischenzeiten versprachen ein enges Rennen bei dieser Olympia-Entscheidung. Das Team Frankreich 2 zahlte dem Risiko früh Tribut und schied noch vor der zweiten Zwischenzeit aus.
Deutschland führt: Aicher setzt erste Marke
Für das deutsche Team setzte Emma Aicher, die Teamkollegin von Lena Dürr, ein erstes dickes Ausrufezeichen. Mit einem explosiven Start baute sie im oberen Abschnitt einen komfortablen Vorsprung auf. Trotz kleinerer Zeitverluste im drehenden Mittelteil beschleunigte sie im Zielhang erneut und setzte die vorläufige Bestzeit. Damit übernahmen Weidle-Winkelmann und Aicher zwischenzeitlich die Führung im Klassement der Damen-Kombi.
Gold-Krimi: Hubers Aufholjagd im Finale
Katharina Huber ging mit einer schweren Last in den Slalom. Nachdem sie im oberen Teil durch mehrere Fehler Zeit verloren hatte, schien Gold bereits außer Reichweite. Ab dem Mittelteil fand Huber jedoch ihren Rhythmus und fuhr eine furiose Linie. Im Ziel leuchtete die Anzeige grün: Mit einem minimalen Vorsprung von nur 0,05 Sekunden setzten sich Rädler und Huber an die Spitze und sicherten Österreich den Sieg bei Olympia.
Sensation: Shiffrin verpasst das Podium
Die größte Überraschung der Damen-Kombi lieferte Mikaela Shiffrin. Die US-Amerikanerin verlor bei jeder Zwischenzeit kontinuierlich an Boden auf Huber. Ihr Lauf wirkte ungewohnt verhalten und ohne die gewohnte Dynamik. Im Ziel fehlten schließlich 0,31 Sekunden auf die Goldzeit. Das Duo Johnson/Shiffrin rutschte damit auf den undankbaren vierten Rang zurück und verpasste bei dieser Olympia-Premiere das Podest.
Das Endergebnis der Damen-Kombi
Während Wiles und Moltzan für die USA noch auf Rang drei und damit zu Bronze fuhren, landete das zweite österreichische Duo Hütter/Truppe auf dem fünften Platz. Der Wettbewerb war von einer hohen Ausfallquote geprägt; unter anderem erreichten Italien 2 und die Slowakei nicht das Ziel. Kanada 2 wurde aufgrund eines Torfehlers disqualifiziert. Insgesamt beendeten 18 Teams diesen historischen Wettbewerb bei Olympia erfolgreich.