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Eine paraguayische Senatorin griff Kylian Mbappé erneut öffentlich an.
Senatorin attackiert Mbappé: Nun beleidigte sie den Franzosen im Parlament und kündigte rechtliche Schritte an.
Senatorin attackiert Mbappé: Nun beleidigte sie den Franzosen im Parlament und kündigte rechtliche Schritte an.
APA-Images / EXPA / Pressesports

Rassismus-Eklat: Politikerin droht Mbappé

09.07.2026 um 09:56, Yunus Emre Kurt
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Nach ihren rassistischen Aussagen gegen Kylian Mbappé sorgt eine paraguayische Senatorin erneut für Empörung. Diesmal beleidigt sie Mbappé im Parlament

Kurz vor dem WM-Viertelfinale zwischen Frankreich und Marokko sorgt Kylian Mbappé erneut abseits des Rasens für Schlagzeilen. Eine paraguayische Senatorin griff den Stürmer von Real Madrid im Parlament scharf an und sorgte mit heftigen Beleidigungen für Empörung.

Die Aussagen kommen nur wenige Tage nach einem Rassismus-Eklat, der bereits Ermittlungen der französischen Justiz nach sich gezogen hatte.

Neue Attacke gegen Mbappé

Während einer Parlamentssitzung warf Senatorin Celeste Amarilla de Boccia dem französischen Nationalspieler mangelnden Respekt vor. Hintergrund ist eine Szene nach dem WM-Achtelfinale zwischen Frankreich und Paraguay.

„Als Orlando Gill, ein junger Mann, der sicherlich zum ersten Mal bei einer Weltmeisterschaft und zum ersten Mal in Europa spielte, vor der ganzen Welt auflief und Mbappé demütig die Hand reichte, weigerte sich dieser Huren****, sie zu schütteln, und schrie ihn an. Das ist nicht französisch, ein Franzose hätte so etwas nie getan.“

Rassismus-Eklat nach WM-Spiel

Bereits nach dem Achtelfinale hatte die Senatorin mit Aussagen auf der Plattform X für internationale Kritik gesorgt. Dort beleidigte sie Mbappé rassistisch.

Die französische Staatsanwaltschaft leitete daraufhin Ermittlungen wegen öffentlicher Beleidigung ein. Mbappé selbst reagierte und bezeichnete die Politikerin öffentlich als „verachtenswerte Frau“.

Trotz der laufenden Ermittlungen legte die Senatorin nun noch einmal nach.

Senatorin droht mit Klage

In ihrer jüngsten Rede erklärte die Politikerin außerdem, Mbappé solle sich nicht mit Paraguayern anlegen. Sie verwies dabei unter anderem auf den ehemaligen brasilianischen Fußballstar Ronaldinho, der 2020 wegen eines gefälschten Passes in Paraguay mehrere Monate in Untersuchungshaft saß.

Zudem kündigte sie an, rechtliche Schritte gegen den französischen Nationalspieler prüfen zu wollen. Sie sprach von geschlechtsspezifischer und politischer Gewalt gegen Frauen und forderte eine Entschuldigung von Mbappé.

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