AMS-Camp: ÖFB-Star überrascht mit Trainingsort
- Wöber trainiert im Proficamp
- Auf der Suche nach einem neuen Verein
- Nach Verletzungen wieder angreifen
Maximilian Wöber arbeitet an seinem Comeback. Der österreichische Nationalspieler hält sich derzeit im Proficamp der younion-Sportgewerkschaft in der Wiener Seestadt fit. Dort trainiert der 28-Jährige gemeinsam mit anderen vereinslosen Profifußballern, um für seine nächste Herausforderung bestens vorbereitet zu sein.
Nach dem Ende seiner Leihe bei Werder Bremen ist der Innenverteidiger aktuell auf Klubsuche. Laut eigenen Angaben gibt es bereits erste Möglichkeiten für die Fortsetzung seiner Karriere.
Wöber trainiert im Proficamp
Das Proficamp der younion-Sportgewerkschaft bietet vereinslosen Profifußballern die Möglichkeit, sich unter professionellen Bedingungen fit zu halten. Auch Maximilian Wöber nutzt derzeit dieses Angebot.
"Für mich sind die Bedingungen hier ideal. Das Mannschaftstraining macht den Unterschied. Ich kann täglich auf hohem Niveau trainieren und weiß, dass ich körperlich bereit bin, wenn die richtige Herausforderung kommt", erklärte der ÖFB-Teamspieler in einer Aussendung.
Vor allem das tägliche Training mit anderen Profis soll Wöber helfen, ohne Leistungsabfall in den nächsten Verein zu wechseln.
Auf der Suche nach einem neuen Verein
Nach seiner Leihe zu Werder Bremen steht Wöber wieder bei Leeds United unter Vertrag. Dort besitzt der Wiener zwar noch ein Arbeitspapier bis Sommer 2027, eine sportliche Zukunft beim englischen Klub gilt derzeit jedoch als unwahrscheinlich.
Deshalb sondiert der Verteidiger aktuell den Transfermarkt. Wohin es den 28-Jährigen verschlägt, ist noch offen. Interessenten soll es jedoch bereits geben.
Wöber kann auf reichlich internationale Erfahrung zurückblicken. In seiner Karriere spielte er unter anderem für Ajax Amsterdam, den FC Sevilla und Borussia Mönchengladbach. Für Österreich absolvierte er bislang 31 Länderspiele.
Nach Verletzungen wieder angreifen
Die vergangene Saison verlief für Wöber alles andere als nach Wunsch. Mehrere hartnäckige Muskelverletzungen im Oberschenkel warfen den Defensivspieler immer wieder zurück.
Aufgrund dieser Ausfälle verzichtete ÖFB-Teamchef Ralf Rangnick auf eine Nominierung für die Weltmeisterschaft. Nun möchte sich Wöber Schritt für Schritt zurückkämpfen und bei seinem neuen Verein wieder voll angreifen.
Mit dem intensiven Training in Wien schafft der Nationalspieler dafür derzeit die Voraussetzungen. Sein Ziel ist klar: fit bleiben und bereit sein, sobald sich die passende Chance auf einen Wechsel bietet.