Prost Mahlzeit! „Hinti“ wird Wirt

Eines haben sein aktueller Verein und sein neues berufliches Standbein gemeinsam: beide tragen den Adler im Logo. Martin Hinteregger eröffnet ein Wirtshaus in Frankfurt – und schenkt künftig nicht nur den Gegnern am Rasen ein.
Autor: Sandra Eder, 29.03.2022 um 16:06 Uhr

Gerade erst ließ Fanliebling Martin Hinteregger Eintracht Frankfurt mit seinem entscheidenden Tor über den Einzug ins Europa League-Viertelfinale jubeln. Doch auch abseits des Rasens hat der Legionär große Pläne für sich und seine Fans: Zusammen mit zwei Freunden eröffnet der 29-jährige Kärntner ein Gasthaus in Kronberg bei Frankfurt. Der neue "Fantreff" heißt, wie könnte es anders sein, Gasthaus Adler und trägt dasselbe Logo wie sein aktueller Verein.

Jahrelang stand das Traditionshaus leer, ehe „Hinti“ zusammen mit TV-Moderator Marcel Wagner und dem erfahrenen Gastronom Sebastian Fink beschloss, sich im Zeichen des Adlers ein zweites berufliches Standbein neben dem Sport aufzubauen. „Wir freuen uns auf alle, ganz egal, ob sie zum Essen, auf ein schnelles Bier oder für eine ausgelassene Party zu uns kommen“, will Martin Hinteregger vor allem auch Eintracht-Fans und kleineren Vereinen einen Platz zum Feier bieten.

Das er selbst nach dem Spiel lieber ein gemütliches Bier mit Freunden, statt Champagner im VIP-Bereich trinkt, weiß jeder, der Martin näher kennt. Der Eintracht-Spieler wird daher sicher regelmäßig im „Adler“ anzutreffen sein – wenngleich der Fußball natürlich oberste Priorität in seinem Leben hat.

Kulinarische Grüße aus der Heimat?

Aktuell werden die Innenräume des Restaurants neugestaltet und Mitarbeiter gesucht. Mitspracherecht hat „Hinti“ vor allem aber auch in Sachen Speisekarte. Gut möglich, dass das eine oder andere Schmankerl aus der österreichischen Heimat auf der Speisekarte landet. Und wer weiß: vielleicht spielt Wirt „Hinti“ sogar einmal mit seiner Ziehharmonika auf. Immerhin sagt er selbst: „Auf einer urgemütlichen Berghütte Gäste mit meiner Quetschn unterhalten – das ist einer der Träume, die ich für die Zeit nach der Karriere bei Eintracht Frankfurt habe.“