Transferpoker um Sabitzer: Dafür würde er den BVB verlassen
- Zwei Bedingungen für Sabitzer-Wechsel
- FC Bologna zeigt Interesse
- BVB droht ablösefreier Abgang
- Sabitzer gehört zu Dortmunds Besserverdienern
Die Zukunft von Marcel Sabitzer bei Borussia Dortmund könnte in diesem Transfersommer noch einmal zum großen Thema werden. Der österreichische Nationalspieler steht beim BVB zwar noch bis Ende Juni 2027 unter Vertrag, langfristig scheinen die Zeichen allerdings nicht zwingend auf eine weitere Zusammenarbeit zu stehen.
Borussia Dortmund hat seinen Kader in diesem Sommer bereits kräftig umgebaut und sich von acht Spielern getrennt. Bei Sabitzer gestaltet sich die Situation allerdings komplizierter. Denn der 32-Jährige soll einen Abschied aus Dortmund nur unter bestimmten Voraussetzungen in Betracht ziehen.
Zwei Bedingungen für Sabitzer-Wechsel
Wie die „Bild“ berichtet, kommen für Sabitzer zum jetzigen Zeitpunkt lediglich zwei Wechseloptionen infrage. Demnach müsste entweder ein anderer Champions-League-Klub anklopfen oder ein finanziell besonders attraktives Angebot aus Saudi-Arabien auf dem Tisch liegen.
Ein Wechsel zu einem Klub, der sportlich deutlich unter den Möglichkeiten des BVB liegt, scheint für den ÖFB-Teamspieler damit nur schwer vorstellbar. Gleichzeitig könnte ein lukratives Angebot aus Saudi-Arabien die Situation offenbar verändern.
Interessenten gibt es durchaus. Zuletzt soll Sabitzer eine Anfrage aus dem EU-Ausland erreicht haben. Besonders der FC Bologna wurde mit dem Mittelfeldspieler in Verbindung gebracht.
FC Bologna zeigt Interesse
Beim italienischen Erstligisten gibt es für Sabitzer einen durchaus interessanten Anknüpfungspunkt. Bologna wird seit diesem Sommer von Domenico Tedesco trainiert. Der frühere Schalke-Coach kennt die Bundesliga bestens.
Ein entscheidendes Problem gibt es allerdings: Bologna ist in der kommenden Saison nicht in der Champions League vertreten und erfüllt damit eine der offenbar wichtigsten sportlichen Voraussetzungen Sabitzers nicht.
Die italienische „Gazzetta dello Sport“ bezeichnet einen Transfer dennoch als „schwierig, aber nicht unmöglich“. Nach Informationen der „Bild“ müssten sich die Italiener allerdings noch erheblich strecken, um tatsächlich eine realistische Chance auf eine Verpflichtung des Österreichers zu bekommen.
BVB droht ablösefreier Abgang
Für Borussia Dortmund spielt bei den Überlegungen auch die Vertragssituation eine wichtige Rolle. Sabitzers Arbeitspapier läuft im Sommer 2027 aus. Damit bietet sich dem BVB in diesem Sommer sowie im kommenden Winter letztmals eine realistische Möglichkeit, noch eine Ablösesumme für den Mittelfeldspieler zu kassieren.
Bleibt Sabitzer anschließend bis zum Vertragsende in Dortmund, könnte er den Verein im kommenden Sommer ablösefrei verlassen.
Eine Vertragsverlängerung scheint derzeit jedenfalls nicht ganz oben auf der Prioritätenliste der Dortmunder Verantwortlichen zu stehen. Bereits im Juni hatten „Sport Bild“ und „Ruhr Nachrichten“ übereinstimmend berichtet, dass eine Verlängerung mit Sabitzer aktuell keine Priorität genießt.
Sabitzer gehört zu Dortmunds Besserverdienern
Auch finanziell wäre ein Transfer für den BVB interessant. Sabitzer zählt in Dortmund zu den Besserverdienern und soll dem Vernehmen nach rund sieben Millionen Euro pro Jahr kassieren.
Im Sommer 2023 war der österreichische Nationalspieler für 19 Millionen Euro vom FC Bayern München nach Dortmund gewechselt. Seitdem absolvierte Sabitzer 117 Pflichtspiele für die Schwarz-Gelben.