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Lindsey Vonn und Aksel Lund Svindal bei einer Streckenbesichtigung
Das Ende eines Traum-Duos: Aksel Lund Svindal ist nicht länger der Trainer von Lindsey Vonn.
Das Ende eines Traum-Duos: Aksel Lund Svindal ist nicht länger der Trainer von Lindsey Vonn.
APA-Images / AP / Marco Trovati

"Wohl vorbei": Vonn verliert Star-Tainer Svindal

03.04.2026 um 12:47, Marcel Toifl
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Ski-Legende Aksel Lund Svindal verkündet das Aus als Trainer von Lindsey Vonn. Nach dem schweren Olympia-Sturz der US-Amerikanerin endet die Zusammenarbeit.

Aksel Lund Svindal sollte Lindsey Vonn bei den Olympischen Spielen 2026 in Cortina d’Ampezzo zu einer weiteren Medaille führen. Doch nach dem verheerenden Sturz der US-Amerikanerin ist das Projekt nun offiziell beendet. Der norwegische Ausnahmeathlet verkündete das Aus der Zusammenarbeit und blickt bereits auf neue Aufgaben.

Mehr Ärzte als Skitrainer: Das Ende einer Mission

In einem ehrlichen Interview mit der norwegischen Zeitung VG bestätigt Aksel Lund Svindal, dass seine Rolle im Team der 41-jährigen Vonn hinfällig geworden ist. „Es ist wohl vorbei. Leider braucht sie jetzt mehr Physiotherapeuten und Ärzte als Skitrainer“, so der 43-Jährige. Nachdem Vonn in der Olympia-Abfahrt schwer verunglückte, steht für die Speed-Queen nun die gesundheitliche Rehabilitation im Vordergrund. Svindal betont jedoch, dass es ihr psychisch nach einer schwierigen Phase im Krankenhaus mittlerweile wieder besser gehe.

Vonn zwischen Beinamputation und Comeback-Träumen

Die Verletzungen, die sich Vonn bei ihrem Sturz nach nur 13 Sekunden Fahrzeit zuzog, waren dramatisch. Zeitweise stand sogar eine Beinamputation im Raum. Trotz dieses Rückschlags und ihres Alters von 41 Jahren lässt die US-Amerikanerin ein erneutes Comeback offen. Für Aksel Lund Svindal ist der aktive Teil als Trainer jedoch abgeschlossen. Er begleitete Vonn durch eine Saison, die mit zwei Weltcupsiegen (St. Moritz und Zauchensee) hoffnungsvoll begann, aber tragisch endete.

Neue Angebote für Svindal: Internationale Teams klopfen an

Während Vonn um ihre Mobilität kämpft, ist Svindal auf dem Trainermarkt heiß begehrt. „Mehrere ausländische Teams haben gefragt, ob ein Job interessant wäre“, verrät der zweifache Olympiasieger. Auch das norwegische Speed-Team habe bereits Kontakt aufgenommen. Ob er sofort wieder einsteigt, ist jedoch ungewiss. Svindal möchte aktuell mehr Zeit mit seinem Sohn Storm und Partnerin Amalie Iuel verbringen, bevor er eine Entscheidung über seine berufliche Zukunft trifft.

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