Aus für Schriebl: ÖFB setzt auf erfahrenen Trainer
Inhalt
- Schwache Bilanz ausschlaggebend
- Schöttel erklärt Entscheidung
- Söndergaard übernimmt
- WM-Chance lebt weiter
Beim österreichischen Frauen-Nationalteam kommt es zum Trainerwechsel. Nach den enttäuschenden Ergebnissen in der WM-Qualifikation trennt sich der ÖFB von Teamchef Alexander Schriebl. Mit Lars Söndergaard steht der Nachfolger bereits fest, der Däne übernimmt ab sofort.
Schwache Bilanz ausschlaggebend
Ausschlaggebend für die Entscheidung war vor allem die sportliche Entwicklung. In den letzten 14 Spielen kassierte das Team neun Niederlagen. Zudem befindet sich die Mannschaft aktuell im Umbruch, zahlreiche junge Spielerinnen wurden zuletzt integriert, gleichzeitig fehlten wichtige Leistungsträgerinnen verletzungsbedingt.
Schöttel erklärt Entscheidung
ÖFB-Sportdirektor Peter Schöttel spricht in einer Aussendung von einem nicht aufgegangenen Projekt: „Wir haben einen mutigen Neubeginn eingeleitet, der unter schwierigen Umständen nicht wie erhofft funktioniert hat.“ Trotz eines Achtungserfolgs zuletzt beim 0:0 gegen Deutschland habe man sich nach intensiven Analysen für einen Wechsel entschieden.
Söndergaard übernimmt
Mit Lars Söndergaard holt der ÖFB einen erfahrenen Trainer. Der 67-Jährige wird das Team zunächst bis zum Ende der Qualifikation für die WM 2027 betreuen. Schöttel zeigt sich überzeugt: „Er ist eine anerkannte Persönlichkeit im europäischen Fußball.“
Söndergaard kennt den österreichischen Fußball bestens. Er war unter anderem bei Austria Salzburg, dem GAK und Wacker Innsbruck tätig. Zuletzt coachte er sechs Jahre lang das dänische Frauen-Nationalteam und führte dieses sowohl zur EM als auch zur WM.
WM-Chance lebt weiter
Trotz der bisherigen Ergebnisse ist die Qualifikation für die Weltmeisterschaft noch möglich. Durch das Playoff-System im Herbst hat das ÖFB-Team weiterhin Chancen auf die erstmalige Teilnahme an einer Frauen-WM.