Thomas Tuchel: 4 England-Spieler vor kurz WM aussortiert
- Quartett muss abreisen
- Tuchel setzt auf seinen endgültigen Kader
- Tür bleibt für einen Spieler offen
- England träumt vom ersten WM-Titel seit 1966
Wenige Tage vor dem ersten WM-Spiel hat England-Teamchef Thomas Tuchel seinen Kader noch einmal verkleinert. Vier Spieler, die zuletzt am Trainingslager der „Three Lions“ in den USA teilgenommen hatten, wurden aus dem erweiterten Aufgebot gestrichen und treten die Heimreise an.
Quartett muss abreisen
Von der Maßnahme betroffen sind Alex Scott, Ethan Nwaneri, Rio Ngumoha und Josh King. Alle vier waren Teil der Vorbereitung in Florida und kamen auch in Testspielen zum Einsatz. Für einen Platz im endgültigen WM-Kader reichte es jedoch nicht. Die jungen Spieler hatten die Mannschaft während der vergangenen Wochen unterstützt und wertvolle Trainingsarbeit geleistet. Nun setzt Tuchel auf die 26 Akteure, die England bei der Weltmeisterschaft vertreten sollen.
Tuchel setzt auf seinen endgültigen Kader
Mit der Entscheidung ist die Personalplanung für den Turnierstart weitgehend abgeschlossen. England reist mit dem endgültigen Aufgebot ins WM-Basislager nach Kansas City und bereitet sich dort auf das erste Gruppenspiel gegen Kroatien vor. Besonders für die beiden Nachwuchshoffnungen Ethan Nwaneri und Rio Ngumoha dürfte die Ausbootung enttäuschend sein. Beide konnten während der Vorbereitung auf sich aufmerksam machen, gehören aber noch nicht zum festen Kern der Nationalmannschaft.
Tür bleibt für einen Spieler offen
Ganz abgeschlossen ist das Kapitel WM für Alex Scott allerdings noch nicht. Der Mittelfeldspieler gehört zum erweiterten Bereitschaftskader und könnte nachnominiert werden, falls sich ein Feldspieler verletzt. Damit bleibt zumindest eine kleine Chance auf eine spätere WM-Teilnahme bestehen.
England träumt vom ersten WM-Titel seit 1966
Mit Thomas Tuchel an der Seitenlinie zählt England erneut zu den Mitfavoriten auf den Titel. Der deutsche Trainer hat bereits mit einigen mutigen Personalentscheidungen für Diskussionen gesorgt und mehrere prominente Namen aus dem WM-Aufgebot gestrichen. Nun liegt der volle Fokus auf dem Turnierstart und dem großen Ziel, den ersten Weltmeistertitel seit 1966 nach Hause zu holen.