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Adrian Smiseth rast beim Kitzbühel Super G 2026 die Piste hinunter, der Norweger entkommt nur knapp einem Horrorsturz.
Spektakuläre Szene auf der Streif: Der norwegische Speed-Spezialist meistert den Super-G in Kitzbühel mit vollem Einsatz und unglaublichem Körpergefühl.
Spektakuläre Szene auf der Streif: Der norwegische Speed-Spezialist meistert den Super-G in Kitzbühel mit vollem Einsatz und unglaublichem Körpergefühl.
APA-Images / AFP / JOE KLAMAR

Horrorsturz verhindert: Norweger fliegt über Kitzbühel-Tor

23.01.2026 um 12:54, Anna Kirschbaum
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Husarenritt statt Horrorsturz beim Super G in Kitzbühel: Der Norweger Adrian Smiseth hat einen Fast-Sturz in einen unglaublichen Sprung verwandelt.

In Kitzbühel hat es wieder ordentlich geknallt – zumindest fast! Beim Super-G am Freitag hat der Norweger Adrian Smiseth Sejersted für eine Szene, die Skifans den Atem stocken ließ. Am berüchtigten Seidlalm-Sprung wurde der 31-Jährige ausgehoben, verlor die Kontrolle und schoss in der Luft über ein Tor hinweg.

Akrobatik statt Sturz

Was zuerst nach einem sicheren Aus aussah, wurde zum Beweis der enormen Körperbeherrschung des Norwegers: Mit einem Bein weit in der Luft und nur noch auf dem rechten Ski hat sich das Ski-Ass irgendwie auf Kurs gehalten. Neben Reflex und der irren Balanceleistung war da vor allem auch eine ordentliche Portion Glück mit im Spiel. Ebenfalls erstaunlich: Der wilde (Ab-)Flug war durchaus regelkonform, weil er das Tor übersprang statt es auszulassen.

„Ja spinnt denn der komplett?“

„Ja spinnt denn der komplett“, hat auch ORF-Experte Hans Knauß gestaunt, als sich der Norweger in der Luft drehte. Sekunden später legte Knauß nach: „Das ist ein wilder Hund. Das war ein Vollschock, so willst du nicht über den Seidlalmsprung.“

Vom Schock zum Spitzenplatz

Am Ende schaffte der Norweger das Unglaubliche: Mit nur 36 Hundertstelsekunden Rückstand sicherte sich Sejersted vorerst den starken 6. Platz. "Es war sehr knapp, ich war mir sicher dass es ein Crash war, dann war es doch keiner", sagt Smiseth im Ziel. "Wenn man das so übersteht, habe ich noch eine Möglichkeit für morgen."

Die klassische Abfahrt auf der Streif steht am morgigen Samstag am Programm.

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