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Katharina Truppe ist seit über einem Jahr wieder mit Matthias Millonig zusammen.
Katharina Truppe: Sportlich konzentriert sich die Kärntnerin inzwischen ausschließlich auf den Slalom.
Katharina Truppe: Sportlich konzentriert sich die Kärntnerin inzwischen ausschließlich auf den Slalom.
APA-Images / APA / BARBARA GINDL

Truppe schwer verliebt: „Es hat Boom gemacht“

10.08.2026 um 08:54, Yunus Emre Kurt
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Bei Katharina Truppe läuft es derzeit privat wie sportlich: Die ÖSV-Slalom-Spezialistin spricht über ihre alte neue Liebe und ihren Neustart im Slalom.

Katharina Truppe strahlt derzeit gleich aus mehreren Gründen. Die österreichische Slalom-Spezialistin genießt nicht nur ihre freie Zeit auf dem Bauernhof ihrer Eltern und freut sich über ihren neuen Traktor, sondern ist auch privat glücklich vergeben.

Seit mehr als einem Jahr ist Matthias Millonig wieder der Mann an ihrer Seite. Besonders daran: Die beiden waren schon früher einmal ein Paar. Nach mehreren Jahren auf getrennten Wegen fanden sie wieder zueinander.

Alte Liebe neu entfacht

Gegenüber der „Kleinen Zeitung“ erzählte Truppe offen von ihrer Beziehung. „Wir kennen uns seit über zehn Jahren, waren in jüngeren Jahren bereits einmal zusammen“, erklärte die 30-Jährige.

Danach trennten sich ihre Wege zunächst. Irgendwann kam es aber zum Wiedersehen und diesmal mit deutlich größerer Wirkung. „Nach längerer Zeit hat es richtig Boom gemacht“, beschreibt Truppe das erneute Aufflammen der Gefühle.

Mittlerweile wohnen die beiden zusammen. Dass Truppes Alltag als Spitzensportlerin von Reisen, Trainingslagern und langen Wintermonaten geprägt ist, stellt für ihren Partner kein Problem dar.

„Er hat mich ja schon als Skifahrerin gekannt, wusste also, worauf er sich einlässt“, sagt Truppe. Dass sie im Winter oft unterwegs sei, kenne Millonig bereits.

Traktor, Bauernhof und gemeinsames Training

Wenn es der volle Terminkalender zulässt, verbringt Truppe ihre Zeit gerne abseits der Skipisten. Auf einem Bauernhof aufgewachsen, hilft sie ihren Eltern auch heute noch regelmäßig und tauscht dafür die Skischuhe gegen Gummistiefel.

Zuletzt präsentierte sie auf Instagram stolz ihren neuen Traktor. Die Landwirtschaft ist für die Kärntnerin ein wichtiger Ausgleich zum Leistungssport.

Auch ihr Partner begleitet sie immer wieder beim Training. Gemeinsam gehen die beiden laufen oder absolvieren Einheiten im Kraftraum.

Riesenslalom als „300-Kilo-Sack“

Sportlich steht Truppe vor ihrer zweiten Saison als reine Slalom-Spezialistin. Vor dem vergangenen Winter hatte sie beschlossen, den Riesenslalom aus ihrem Programm zu streichen und sich vollständig auf ihre stärkste Disziplin zu konzentrieren.

Diese Entscheidung sei ihr zunächst nicht leichtgefallen. Truppe hatte Sorge, dass nach dem Abschied vom Riesenslalom auch im Slalom nicht alles nach Wunsch laufen könnte.

Rückblickend fühlt sie sich mit dem Schritt jedoch bestätigt. Besonders bildhaft beschreibt sie die Belastung, die der Riesenslalom zuletzt für sie dargestellt hatte: „Ich hatte den Riesenslalom wie so einen 300-Kilo-Sack um mich gebunden und bin froh, dass ich dieses Gewicht verloren habe.“

Durch die Spezialisierung sei ihre Beziehung zum Slalom enger geworden. Die Konzentration auf nur eine Disziplin habe ihr offenbar geholfen, konstanter auf hohem Niveau zu fahren.

Starke Saison mit knapp verpassten Podestplätzen

Die Ergebnisse des vergangenen Winters unterstreichen diese Entwicklung. Abgesehen von Rang 16 beim Saisonauftakt in Levi fuhr Truppe bei sämtlichen Slalomrennen in die Top 7.

Ganz nach Wunsch verlief die Saison dennoch nicht. Nur einmal schaffte sie den Sprung auf das Podest, gleich viermal landete sie auf dem undankbaren vierten Platz.

Für die kommende Saison ist die Richtung dennoch klar: Truppe will ihre starke Konstanz bestätigen und sich noch öfter für ihre Leistungen mit einem Podestplatz belohnen. Privat könnte die Ausgangslage dafür kaum besser sein.

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