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Johannes Lamparter nach einem Rennen im Zielstadion
Kampf um die Rückkehr: ÖSV-Star Johannes Lamparter setzt beim Training nach seiner Knie- und Knöchelverletzung auf eine ungewöhnliche Methode.
Kampf um die Rückkehr: ÖSV-Star Johannes Lamparter setzt beim Training nach seiner Knie- und Knöchelverletzung auf eine ungewöhnliche Methode.
APA-Images / AFP / CHRISTOFFER ANDERSEN

Nach Sturz: ÖSV-Star überrascht mit kurioser Trainingsmethode

11.09.2026 um 11:10, Marcel Toifl
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Johannes Lamparter schuftet nach seinem schweren Sturz in Courchevel für die Rückkehr. Mit einer ungewöhnlichen Methode bereitet er sich auf den Winter vor.

Nach einem schweren Trainingssturz arbeitet der Nordische Kombinierer Johannes Lamparter intensiv an seiner Rückkehr in den Weltcup. Der dreifache Olympia-Medaillengewinner zeigt sich trotz gravierender Verletzungen hochmotiviert und geht bei seinem Rehabilitationsprogramm in den eigenen vier Wänden ungewöhnliche Wege.

Schwerer Trainingssturz in Courchevel: Das ist die Diagnose

Der Zwischenfall ereignete sich Anfang August beim Sommer-Training im französischen Courchevel. Nach einer missglückten Landung auf der Schanze kam der 24-jährige Tiroler schwer zu Sturz und klagte umgehend über starke Schmerzen im rechten Knie sowie im rechten Knöchel.

Die anschließenden medizinischen Untersuchungen brachten eine Hiobsbotschaft für den ÖSV-Aushängeschild: Lamparter erlitt eine Innenbandzerrung im rechten Knie sowie einen Bruch und einen Riss des Syndesmosebands im rechten Knöchel. Damit fiel der Auftakt der Saisonvorbereitung auf der Schanze und der Loipe vorerst komplett ins Wasser.

Ungewöhnliche Trainingsmethode: Radfahren auf nur einem Bein

Weil das verletzte rechte Bein derzeit noch nicht voll belastet werden darf, greift der Wintersport-Star im Heimtraining zu einer speziellen Methode: Er absolviert seine Einheiten auf dem Ergometer schlichtweg einbeinig mit dem gesunden linken Bein.

Über Social-Media-Kanäle gewährte der Athlet seinen Fans Einblicke in die Schinderei in den eigenen vier Wänden. „Ich hätte nie gedacht, dass Radfahren auf einem Bein so anstrengend ist“, kommentierte der 24-Jährige die Aufnahmen humorvoll. Trotz der spürbaren Anstrengung zieht er eine positive Zwischenbilanz: „Langsam komme ich wieder zurück.“

Comeback im Winter: Lamparter gibt die Hoffnung nicht auf

Trotz des Rückschlags mitten in der Sommervorbereitung denkt Lamparter nicht daran, die anstehende Saison vorzeitig abzuhaken. Das große Ziel bleibt eine rechtzeitige Rückkehr für die Wettkämpfe im kommenden Winter.

Die Chancen auf ein rechtzeitiges Comeback stehen laut dem Athleten gut. Der harten Schinderei im Reha-Bereich ordnet der Tiroler derzeit alles unter, um den Anschluss an die Weltspitze nicht zu verlieren.

Mentale Stärke: „Verliere niemals deinen Grund zum Lachen“

Neben dem physischen Aufbau legt der Tiroler großen Wert auf seine mentale Verfassung. Dass er sich die Lebensfreude trotz der schweren Verletzung nicht nehmen lässt, bewies er unter anderem am Rande einer Veranstaltung in Seefeld.

Mit einer klaren Botschaft richtete er sich an seine Unterstützer und gab gleichzeitig die Marschrichtung für die nächsten Wochen vor „Verliere niemals deinen Geist oder deinen Grund zum Lachen, egal, was das Leben bringt.“

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