WM-Playoffs: Das sind die Finalisten
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Italien vs Nordirland in der WM-Qualifikation bringt die Entscheidung: Italien gewinnt das Playoff-Halbfinale mit 2:0 und steht vor der Rückkehr zur Weltmeisterschaft. Nach zwei verpassten Turnieren ist das große Ziel für die „Squadra Azzurra“ wieder greifbar.
Die Bedeutung der Partie war von Beginn an spürbar. Teamchef Gennaro Gattuso hatte das Spiel im Vorfeld als besonders entscheidend bezeichnet, entsprechend angespannt wirkte sein Team zunächst.
Nervöser Beginn
Italien tat sich in der Anfangsphase schwer, ins Spiel zu finden. Trotz Ballbesitz fehlten klare Torchancen. Zur Pause standen lediglich wenige gefährliche Aktionen zu Buche. Nordirland verteidigte kompakt und ließ kaum Räume zu.
Nach dem Seitenwechsel zeigte sich ein anderes Bild. Italien erhöhte den Druck und kam zu mehr Abschlüssen. In der 56. Minute fiel schließlich die Führung: Nach einer missglückten Abwehr landete der Ball bei Sandro Tonali, der aus der Distanz zum 1:0 traf. Der Treffer brachte Sicherheit und veränderte den Spielverlauf deutlich.
Kean macht alles klar
In der Schlussphase sorgte Moise Kean für die Entscheidung. Zehn Minuten vor dem Ende stellte er auf 2:0 und beseitigte damit alle Zweifel am Sieg der Italiener. Damit steht Italien im Finale der Playoffs.
Im entscheidenden Spiel wartet nun Bosnien-Herzegowina. Dort geht es um das Ticket zur Weltmeisterschaft. Nur ein weiterer Sieg trennt Italien von der Rückkehr auf die große Fußballbühne.
Polen dreht die Partie
Auch Polen bleibt im Rennen. Das Team setzte sich mit 2:1 gegen Albanien durch. Dabei geriet Polen zunächst in Rückstand, bevor es die Partie noch drehte. Robert Lewandowski erzielte per Kopf den Ausgleich und brachte sein Team zurück ins Spiel. Kurz darauf sorgte Piotr Zieliński mit dem Siegtreffer für die Entscheidung.
Weitere Entscheidungen im Überblick
Auch in anderen Playoff-Spielen ging es eng zu:
- Türkei – Rumänien 1:0
- Slowakei – Kosovo 3:4
- Ukraine – Schweden 1:3
- Wales – Bosnien 3:5 n.E.
- Tschechien – Irland 6:5 n.E.
- Dänemark – Nordmazedonien 4:0