Glasners Mentalitäts-Monster: 5x Jubel in der Nachspielzeit

Der Saisonstart war etwas holprig, die Diskussionen um den Oberösterreicher Oliver Glasner schienen bei Eintracht Frankfurt schon loszugehen. Nun sitzt der Trainer aber wieder fest im Sattel: Im Europacup ist das Weiterkommen schon fixiert und in der Bundesliga fehlen nur noch zwei Punkte auf Platz fünf.

Vor allem dank später Tore...

Tor zum 1:1 gegen Leipzig in der 94. Minute

Los ging's mit der unheimlichen Serie am 30. Oktober beim Auswärtsspiel in Leipzig. Eine Stunde lang lag die Eintracht 0:1 im Rückstand, ehe Verteidiger Tuta nach Kostic-Vorlage das 1:1 erzielte und damit einen Punkt rettete.

Tor zum 2:1 bei Olympiakos in der 91. Minute

Ein paar Tage später, am 4. November, plätscherte das Europacup-Spiel beim griechischen Meister Olympiakos einem 1:1 entgegen. Bis zur 91. Minute, als der kurz zuvor eingewechselte Jens-Petter Hauge zum 2:1-Sieg einnetzte.

Tor zum 2:1 in Fürth in der 94. Minute

Beim abgeschlagenen Bundesliga-Schlusslicht Fürth war ein Sieg Pflicht und Frankfurt war auch am besten Weg dazu, ehe Fürth in der 92. Minute zum 1:1 ausglich. Doch die Eintracht steckte nicht auf: Praktisch mit dem Schlusspfiff war Rafael Borré erfolgreich - das 2:1!

Tor zum 2:2 gegen Antwerpen in der 94. Minute

Nach der Länderspielpause empfing Glasners Truppe im Europacup Antwerpen. Die Eintracht spielte nicht besonders gut, lag 1:2 im Rückstand und die verdiente Niederlage schien schon unter Dach und Fach. Bis Glasner in der 90. Minute Goncalo Paciência einwechselte. Vier Minuten später: Tor vom Portugiesen, das 2:2 und damit der Aufstieg!

2:1 gegen Union Berlin in der 94. Minute: "Hey, hol mal 'n Arzt..."

Die "Last-Minute-Eintracht" hat dann auch am Sonntag wieder zugeschlagen: Die Stadion-Uhr zeigte die 94. Minute, als Evan N'Dicka per Kopf für den 2:1-Sieg gegen Union Berlin sorgte. Was nicht nur bei den Fans für Extase sorgte, sondern auch bei der Radio-Übertragung der Eintracht...

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Autor: Philipp Eitzinger, 01.12.2021