Premierensieg bei Damen-Abfahrt: ÖSV verpasst Podest
- Premierensieg von Pirovano in Val di Fassa
- Ersatzrennen nach Abbruch in Crans Montana
- Vonn bleibt Führende im Abfahrtsweltcup
- Hütter und Rädler knapp am Podest
Laura Pirovano hat erstmals in ihrer Karriere ein alpines Ski-Weltcuprennen gewonnen. Die 28-jährige Italienerin siegte am Freitag in der ersten von zwei Weltcupabfahrten in Val di Fassa 1/100 Sekunde vor der Deutschen Emma Aicher und 0,29 vor US-Olympiasiegerin Breezy Johnson. Cornelia Hütter landete auf der hart und kompakt präparierten "La Volata" als beste Österreicherin an der fünften Stelle (+0,34), Ariane Rädler wurde Sechste (+0,36). Samstag folgt die zweite Abfahrt.
Premierensieg von Pirovano in Val di Fassa
Laura Pirovano hat erstmals in ihrer Karriere ein alpines Ski-Weltcuprennen gewonnen. Die 28-jährige Italienerin siegte am Freitag in der ersten von zwei Weltcupabfahrten in Val di Fassa 1/100 Sekunde vor der Deutschen Emma Aicher und 0,29 vor US-Olympiasiegerin Breezy Johnson. Cornelia Hütter landete auf der hart und kompakt präparierten "La Volata" als beste Österreicherin an der fünften Stelle (+0,34), Ariane Rädler wurde Sechste (+0,36). Samstag folgt die zweite Abfahrt.
Ersatzrennen nach Abbruch in Crans Montana
Die Abfahrt war das Ersatzrennen für das in Crans Montana abgebrochene, bei dem sich Lindsey Vonn vor den Olympischen Spielen das Kreuzband gerissen hatte. Die US-Amerikanerin, die bei den Winterspielen so schwer zu Sturz gekommen war und sich eine komplexe Schienbeinverletzung zugezogen hatte, postete ein Video auf Instagram, auf dem sie bereits wieder im Training in der Kraftkammer zu sehen ist.
Vonn bleibt Führende im Abfahrtsweltcup
Vonn behielt die Führung im Abfahrtsweltcup, sie hat noch 14 Zähler Vorsprung auf Aicher und 64 auf Pirovano. "Es war eine Okay-Fahrt. 1/100 ist halt nichts, aber ich gönne es Laura, sie hat es sich verdient", sagte Aicher, die sich zufrieden zeigte, dass sie ihre Leistung Wochenende für Wochenende wiederholen kann. Im Gesamtweltcup ist Aicher neue Zweite hinter Mikaela Shiffrin aus den USA, die noch ein Polster von 139 Punkten hat und eventuell am Sonntag zum Super-G antreten wird.
Hütter und Rädler knapp am Podest
Hütter und Rädler fehlte nicht viel auf das Podest.
"Ich habe die Linie nicht so gehalten, dann fährt man gleich ein, zwei Meter zu viel", sagte Hütter, der nur 5/100 Sekunden auf das Podest fehlten. Auch Rädler war bei ihrem besten Weltcup-Saisonergebnis in dieser Disziplin nicht weit vom Stockerl weg, auch sie erwischte keine fehlerfreie Fahrt. "Ausfahrt Steilhang musst du den Schwung mitnehmen, der hat mir dann ins Ziel gefehlt", meinte sie. Elfte wurde die Trainingsschnellste Nina Ortlieb (+0,75). "Fehler sind nicht erlaubt, der ist mir im oberen Teil passiert. Man hat gesehen, wie unruhig es wirklich ist, da habe ich die Spannung verloren und viel Zeit verloren", meinte die Vorarlbergerin, die einen Sturz vermeiden konnte, im ORF-TV-Interview.