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Pedro Porro jubelt nach Tor für Spanien gegen Frankreich im WM-Halbfinale und widmet Treffer seinem kranken Sohn
Pedro Porro jubelt nach seinem Treffer zum 2:0 im WM-Halbfinale Frankreich – Spanien – der Spanier widmet das Tor seinem kranken Sohn.
Pedro Porro jubelt nach seinem Treffer zum 2:0 im WM-Halbfinale Frankreich – Spanien – der Spanier widmet das Tor seinem kranken Sohn.
APA-Images / AFP / MAURO PIMENTEL

Porro widmet Tor krankem Sohn – dieser Jubel bewegt ganz Spanien

15.07.2026 um 07:57, Anna Kirschbaum
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Frankreich – Spanien: Porro erzielt das 2:0 im WM-Halbfinale und widmet den Treffer seinem kranken Sohn. Spanien steht im Finale.

58. Minute im WM-Halbfinale Frankreich – Spanien: Pedro Porro macht das 2:0. Der Spanier sorgt mit seinem verhaltenen Torjubel beim souverän geführten Spiel für Schlagzeilen.

Porro macht das entscheidende Tor

Spanien führt, kontrolliert das Spiel – dann fällt die Entscheidung. In der 58. Minute trifft Pedro Porro zum 2:0 gegen Frankreich. Der Angriff läuft über mehrere Stationen ruhig durch die spanischen Reihen, Frankreich bekommt keinen Zugriff und verteidigt zu passiv. Der Rechtsverteidiger kommt zum Abschluss und trifft.

Spanien nutzt seine Kontrolle

Zu diesem Zeitpunkt hat Spanien die Partie bereits klar im Griff. Frankreich findet kaum Zugriff, verliert viele zweite Bälle und kommt offensiv kaum durch. Vor allem im Zentrum fehlen die Lösungen, viele Angriffe brechen früh ab, klare Torchancen bleiben aus. Spanien bleibt ruhig, lässt den Ball laufen und wartet auf Fehler. Genau daraus entsteht auch das 2:0.

Mit dem Treffer ist die Partie praktisch entschieden. Spanien zieht sich danach etwas zurück, bleibt aber jederzeit stabil und lässt nichts mehr anbrennen. Frankreich bringt danach kaum noch Druck auf den Platz.

Porro widmet Tor seinem Sohn

Sein Torjubel ist ungewöhnlich: Porro setzt sich im Schneidersitz auf den Rasen, streckt die rechte Faust nach oben. Die Erklärung folgt nach dem Spiel. Sein erst wenige Monate alter Sohn war nicht im Stadion. „Er konnte heute nicht hier sein, weil er krank ist und Fieber hat“, erklärt Porro.

Vor dem Turnier hat er ein Foto geschickt bekommen – von seinem Sohn in genau dieser Pose. Porro greift das auf und schickt die Botschaft zurück aufs Feld. 

Ein Tor mit doppelter Bedeutung

„Das war ein sehr em otionaler Moment“, sagt er später. Sportlich ist der Treffer die Entscheidung im Halbfinale. Spanien zieht ins Finale ein, Frankreich bleibt ohne Antwort.

Der 26-Jährige wird nach seiner Leistung zum Player of the Match gewählt.

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