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Meistermacher Christoph Freund spricht in einem Interview über Druck, Titel und Zukunft.
FC Bayern München und Christoph Freund: Mit Dante als U23-Trainer startet eine Strategie nach Salzburg-Vorbild.
FC Bayern München und Christoph Freund: Mit Dante als U23-Trainer startet eine Strategie nach Salzburg-Vorbild.
Kolbert-Press / Action Press / picturedesk.com

Bayern kopiert Salzburg: Neue Strategie am Campus

30.04.2026 um 10:55, Yunus Emre Kurt
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Der FC Bayern München baut seinen Nachwuchs um: Mit Dante als U23-Coach startet ein neues Modell, inspiriert von Red Bull Salzburg.

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Der FC Bayern München richtet seinen Nachwuchsbereich neu aus und orientiert sich dabei an einem erfolgreichen Modell aus Österreich. Inspiriert von RB Salzburg setzt der deutsche Rekordmeister künftig verstärkt auf ehemalige Spieler und junge Trainer. 

Mit der Verpflichtung von Dante als Trainer der U23 fällt nun der Startschuss für diese neue Strategie.

Dante übernimmt U23

Der frühere Innenverteidiger und Triple-Sieger von 2013 kehrt nach München zurück und übernimmt ab Sommer die zweite Mannschaft. Dafür beendet der Brasilianer seine aktive Karriere bei OGC Nizza. Sein Vorgänger Holger Seitz gibt den Posten ab, bleibt dem Verein jedoch in anderer Funktion erhalten.

Mehr als nur ein prominenter Name

Die Entscheidung für Dante ist dabei kein reiner Nostalgie-Transfer. Intern wird seine Verpflichtung als Teil eines größeren Plans gesehen. Künftig sollen gezielt junge Trainer, idealerweise mit Bayern-Vergangenheit, die U23 betreuen. Ziel ist es, ihnen eine Plattform zur Entwicklung zu bieten und gleichzeitig ein starkes internes Trainer-Netzwerk aufzubauen.

Salzburg als klares Vorbild

Als Blaupause dient RB Salzburg. Dort haben in den vergangenen Jahren zahlreiche Trainer ihre Karrieren gestartet und sich international einen Namen gemacht. Vor allem Bayerns Sportdirektor Christoph Freund, der lange in Salzburg tätig war, treibt diese Entwicklung voran. Auch Nachwuchsleiter Jochen Sauer unterstützt den neuen Kurs.

Neue Rollen am Campus

Neben Dante gibt es weitere Veränderungen am Bayern-Campus. Michael Wiesinger übernimmt künftig die Rolle des Sportchefs und folgt auf Markus Weinzierl. Der ehemalige Bayern-Profi kommt vom 1. FC Nürnberg und soll die Neuausrichtung im Nachwuchsbereich entscheidend mitgestalten.

Mit der neuen Strategie verabschiedet sich Bayern teilweise von langfristigen Trainerlösungen in der U23. Stattdessen soll die Position künftig als Entwicklungsschritt für junge Coaches dienen.

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