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Klopp streicht den XXL-Kader radikal zusammen.
Jürgen Klopp beruft für die letzten beiden Nations-League-Spiele 24 Spieler.
Jürgen Klopp beruft für die letzten beiden Nations-League-Spiele 24 Spieler.
APA-Images / AFP / HANNES P. ALBERT

DFB-Kader da: Klopp überrascht mit drei Neulingen

05.11.2026 um 11:44, Yunus Emre Kurt
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Jürgen Klopp reduziert seinen DFB-Kader für die Nations League deutlich. Niclas Füllkrug kehrt zurück, drei Spieler dürfen erstmals auf eine Nominierung hoffen.

Jürgen Klopp hat seinen zweiten Kader als deutscher Bundestrainer bekannt gegeben und dabei einige klare Entscheidungen getroffen. Nach dem außergewöhnlichen XXL-Aufgebot mit insgesamt 44 Spielern zum Start seiner Amtszeit setzt der 59-Jährige für die entscheidenden Nations-League-Spiele gegen Serbien und die Niederlande nur noch auf 24 Profis. Neben der Rückkehr von Niclas Füllkrug sorgen vor allem drei neue Namen für Aufmerksamkeit.

​Klopp reduziert seinen Kader deutlich

Bei seiner ersten Länderspielphase hatte Klopp noch einen ungewöhnlichen Weg gewählt. Insgesamt 44 Spieler erhielten in zwei unterschiedlichen Kadern die Gelegenheit, sich für die Zukunft zu empfehlen. Bereits nach dem 0:0 gegen Griechenland kündigte der Bundestrainer jedoch an, dass dieses Modell eine Ausnahme bleiben werde.

Für die November-Spiele folgt nun die angekündigte Verkleinerung. Klopp setzt auf 24 Spieler und damit auf einen deutlich kompakteren Kreis. Bereits Anfang Oktober hatte er erklärt, dass der nächste Kader kleiner ausfallen werde und nicht mehr zwei komplett unterschiedliche Mannschaften zum Einsatz kommen sollen.

​Füllkrug feiert sein DFB-Comeback

Eine der auffälligsten Personalentscheidungen betrifft Niclas Füllkrug. Der 33-Jährige steht nach seinem starken Saisonstart bei Werder Bremen wieder im deutschen Nationalteam. Bereits vor der offiziellen Bekanntgabe hatte sich seine Rückkehr abgezeichnet.

Füllkrug präsentiert sich in Bremen in ausgezeichneter Form und soll nun auch bei der Nationalmannschaft wieder für Torgefahr sorgen. Im Angriff erhält er unter anderem Konkurrenz von Kai Havertz und Younes Ebnoutalib.

Auch Said El Mala hat es erneut in Klopps Aufgebot geschafft. Der 20-Jährige vom 1. FC Köln war bereits während der ersten Länderspielphase dabei und erhält nun eine weitere Chance, sich langfristig beim DFB zu etablieren.

​Drei neue Spieler im deutschen Aufgebot

Klopp verzichtet trotz des kleineren Kaders nicht auf frische Gesichter. Mit Wael Mohya von Borussia Mönchengladbach, Brajan Gruda von RB Leipzig und Finn Jeltsch vom VfB Stuttgart stehen drei Spieler im aktuellen Aufgebot, die im neuen, kompakten Kader besondere Aufmerksamkeit erhalten.

Weitere junge Profis bleiben ebenfalls Teil der Mannschaft. Bayern-Talent Lennart Karl ist ebenso nominiert wie Freiburgs Derry Scherhant und Philipp Treu. Dazu kommen etablierte Kräfte wie Joshua Kimmich, Florian Wirtz, Jonathan Tah, Nico Schlotterbeck und Marc-André ter Stegen.

Damit wird erstmals deutlicher, auf welchen Kern Klopp nach seinem großen Sichtungslehrgang setzen möchte. Der Bundestrainer hatte nach den ersten vier Spielen betont, dass sich aus den zahlreichen getesteten Spielern ein Pool für die Zukunft entwickeln solle.

​Diese beiden Nations-League-Spiele warten

Für Deutschland stehen im November die letzten beiden Gruppenspiele der Nations League an. Am Freitag, 13. November, tritt die DFB-Auswahl um 20.45 Uhr im Stadion Rajko Mitić in Belgrad gegen Serbien an. Drei Tage später folgt am Montag, 16. November, ebenfalls um 20.45 Uhr das Heimspiel gegen die Niederlande in Berlin.

Deutschland hat damit zwei wichtige Partien vor sich. Die beiden Erstplatzierten der Gruppe qualifizieren sich für das Viertelfinale der Nations League. 

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