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Max Eberl und Christoph Freund vor einem Bundesligaspiel in Wolfsburg.
Nachwuchsarbeit am Bayern-Campus rückt stärker in den Fokus.
Nachwuchsarbeit am Bayern-Campus rückt stärker in den Fokus.
APA-Images / Action Press / Kolbert-Press

Bayern baut um: Christoph Freund bekommt neuen Job

13.04.2026 um 11:23, Yunus Emre Kurt
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Machtwechsel: Christoph Freund soll beim FC Bayern München mehr Einfluss bekommen, während Sportvorstand Max Eberl an Macht verliert.

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Beim FC Bayern München bahnt sich offenbar eine interne Machtverschiebung an. Sportdirektor Christoph Freund könnte künftig deutlich mehr Einfluss im Klub erhalten, während Sportvorstand Max Eberl an Hausmacht verlieren soll. 

Das berichten deutsche Medien unter Berufung auf interne Entwicklungen beim Rekordmeister. Beide Funktionäre arbeiten seit 2023 gemeinsam in der sportlichen Führung, ihre Verträge laufen noch bis 2027.

Freund gewinnt an Bedeutung

Vor allem Christoph Freund soll in Zukunft eine größere Rolle spielen. Der frühere Salzburg-Manager könnte laut Bericht zusätzliche Verantwortung übernehmen, insbesondere im Bereich Nachwuchsarbeit. Ein zentrales Stichwort dabei: der Bayern-Campus. Die Nachwuchsakademie rückt immer stärker in den Fokus der Klubstrategie. Ehrenpräsident Uli Hoeneß soll sich intern verstärkt für die Förderung eigener Talente eingesetzt haben. 

Die Zahlen sprechen dafür: In der laufenden Saison feierten bereits acht Spieler aus der eigenen Jugend ihr Debüt bei den Profis.

Eberl verliert an Einfluss

Parallel dazu scheint der Einfluss von Sportvorstand Max Eberl zu schwinden. Hinweise darauf liefern Personalentscheidungen im Umfeld des Klubs. So soll Eberls enger Vertrauter Nils Schmadtke keinen langfristigen Vertrag erhalten haben, sondern lediglich eine Laufzeit bis zum Ende von Eberls eigenem Vertrag. Auch weitere Personalwünsche sollen nicht umgesetzt worden sein. 

Neue Strategie beim Rekordmeister

Die Entwicklungen deuten auf eine strategische Neuausrichtung hin. Der FC Bayern will offenbar stärker auf eigene Talente setzen und den Campus weiter ausbauen. Christoph Freund gilt als Experte für Nachwuchsarbeit, ein Bereich, den er bereits bei Red Bull Salzburg erfolgreich geprägt hat. Seine Stärken könnten nun gezielt genutzt werden.

Offiziell bestätigt ist die Machtverschiebung zwar nicht. Dennoch verdichten sich die Hinweise, dass sich die Rollen innerhalb der sportlichen Führung neu ordnen.

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