Ski-Aus mit 25: ÖSV-Star macht Schluss
- „Ich habe diesem Sport alles gegeben!“
- Schwere Verletzung überschattete ihren größten Erfolg
- Zweimal Olympia und eine Goldmedaille
- Bewegende Worte zum Karriereende
- Was kommt nach dem Ski-Abschied?
Mit nur 25 Jahren zieht Christina Födermayr einen Schlussstrich. Die österreichische Skicrosserin beendet ihre Karriere und verabschiedet sich mit emotionalen Worten von ihrem Sport. Hinter ihr liegen zwei Olympische Spiele, große Erfolge und bittere Verletzungen.
„Ich habe diesem Sport alles gegeben!“
Die Entscheidung verkündet Christina Födermayr am 28. Oktober 2026 auf Instagram. Ihr Abschied fällt emotional aus. „Ich möchte nicht daran denken, was hätte sein können. Ich möchte daran denken, was war“, schreibt die Oberösterreicherin.
Schwere Verletzung überschattete ihren größten Erfolg
Wie nah Triumph und Rückschlag beieinanderliegen können, erlebte Födermayr im Dezember 2023. Beim Weltcup in Arosa fuhr sie auf den zweiten Platz und feierte damit ihr bestes Ergebnis auf höchster Ebene.
Doch ausgerechnet dieses Rennen endete mit einer schweren Knieverletzung. Die Skicrosserin erlitt einen Teilriss des hinteren Kreuzbandes sowie eine Verletzung des Innenbandes im linken Knie. Es war einer von mehreren gesundheitlichen Rückschlägen, die ihre Laufbahn prägten.
Zweimal Olympia und eine Goldmedaille
Trotz aller Rückschläge schaffte es Christina Födermayr zweimal zu den Olympischen Winterspielen. Sowohl 2022 in Peking als auch 2026 in Livigno belegte sie im Skicross den 22. Platz.
Bereits 2021 hatte sie mit dem österreichischen Team bei der Junioren-Weltmeisterschaft Gold gewonnen. Ein Jahr später holte sie bei der Junioren-WM Bronze im Einzelbewerb.
Bewegende Worte zum Karriereende
In ihrem Abschiedspost erinnert sich Födermayr an die Menschen, Erfolge und schwierigen Momente ihrer Laufbahn. Sie betont, dass selbst größter Einsatz nicht alles beeinflussen könne. „Ich habe diesem Sport alles gegeben!“, lautet ihre Bilanz.
Was kommt nach dem Ski-Abschied?
Wie es für Christina Födermayr nach dem Karriereende weitergeht, lässt sie vorerst offen. Konkrete Pläne für ihre berufliche Zukunft nennt die 25-Jährige nicht.
Ihren Abschied beschließt sie mit einem letzten Dank: „Was für ein Leben. Und Gott … es war schön. Danke, Skifahren!“