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Alexander Zverev bei den Erste Bank Open in Wien
Erleichterung nach dem Tiebreak-Krimi: Alexander Zverev jubelt nach 3:05 Stunden Kampf gegen Martin Landaluce.
Erleichterung nach dem Tiebreak-Krimi: Alexander Zverev jubelt nach 3:05 Stunden Kampf gegen Martin Landaluce.
Florian Kleber

Zverev-Drama in Wien: Vier Matchbälle abgewehrt

27.10.2026 um 21:19, Marcel Toifl
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Alexander Zverev wehrt bei den Erste Bank Open in Wien vier Matchbälle gegen Martin Landaluce ab und wahrt die Chance auf Platz eins.

Bei den Erste Bank Open hat Alexander Zverev nach einem epischen Drei-Stunden-Drama die erste Runde überstanden. Der Deutsche setzte sich gegen das erst 20-jährige spanische Ausnahmetalent Martin Landaluce hauchdünn mit 7:5, 3:6 und 7:6 (13:11) durch, während er in der Hauptstadt weiter nach der Weltspitze greift.

​Drei-Stunden-Krimi: Zverev wehrt vier Matchbälle ab

Der Hamburger erwischte einen hart umkämpften Start und sicherte sich den ersten Satz knapp mit 7:5. Doch Landaluce schlug im zweiten Durchgang beeindruckend zurück, holte ein frühes Break und glich mit einem Ass zum 6:3 nach Sätzen aus. Im entscheidenden dritten Satz gipfelte das Match in einem hochdramatischen Tiebreak: Zverev musste ganze vier Matchbälle des entfesselt aufspielenden Spaniers abwehren, ehe er schlussendlich seinen eigenen fünften Matchball nach genau 3:05 Stunden Spielzeit zum 13:11 im Tiebreak verwandelte.

​Höchster Respekt für den spanischen Youngster

Im On-Court-Interview sparte der 29-jährige Weltranglistenzweite nicht mit großem Lob für seinen jungen Kontrahenten: „Wirklich, was für ein Spieler! Er hat heute eine der besten Vorhände der Welt gehabt und wahrscheinlich 40 Winner geschlagen. Er hat mich an mein absolutes Limit gebracht. Wir werden ihn die nächsten 15 Jahre auf der Tour sehen und er wird noch große Titel gewinnen“, zollte Zverev dem Spanier vollsten Respekt.

​Traum von der Weltnummer eins in Wien

Mit dem hart erkämpften Erstrundensieg hält Zverev auch die Chance auf einen historischen Meilenstein aufrecht. Mit weiteren Erfolgen in der Bundeshauptstadt könnte der Hamburger den Sprung an die Spitze der Weltrangliste fixieren. „Wenn ich noch ein paar Matches gewinne, wäre das wunderschön. Ich liebe Wien und die Stadt. Nach Deutschland wäre das für mich der perfekte Ort, um Nummer eins der Welt zu werden“, blickte Zverev voller Vorfreude auf die kommenden Runden.

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