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Christian Ilzer an der Seitenlinie der TSG Hoffenheim
Klare Kante: Christian Ilzer schließt bei seiner Rückkehr nach Österreich zwei Top-Adressen aus.
Klare Kante: Christian Ilzer schließt bei seiner Rückkehr nach Österreich zwei Top-Adressen aus.
APA-Images / EXPA / Eibner

Christian Ilzer: Erfolgstrainer über Österreich-Rückkehr

13.04.2026 um 15:20, Marcel Toifl
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Christian Ilzer spricht bei Sky über eine Rückkehr nach Österreich. Der Hoffenheim-Trainer schließt Engagements beim GAK und RB Salzburg kategorisch aus.

Nach seinem erfolgreichen Wechsel von Sturm Graz zur TSG Hoffenheim sorgt Christian Ilzer mit Aussagen über eine mögliche Rückkehr nach Österreich für Aufsehen. In der Sendung „Talk & Tore“ auf Sky gab der Erfolgscoach Einblicke in seine Zukunftsplanung und nannte dabei zwei Vereine, für die er niemals an der Seitenlinie stehen würde.

Aktuelle Lage: Ilzer auf Europakurs mit Hoffenheim

Seit seinem Abschied aus der Steiermark hat Christian Ilzer die TSG Hoffenheim stabilisiert. Mit dem aktuellen sechsten Tabellenplatz in der deutschen Bundesliga darf sich der Steirer berechtigte Hoffnungen auf die Teilnahme am internationalen Geschäft machen. Trotz dieses kometenhaften Aufstiegs bleibt die Verbindung in seine Heimat ungebrochen stark.

Herzschlag für Graz: Tür für Sturm bleibt immer offen

Nachdem er den SK Sturm Graz zum historischen Double geführt hat, genießt Ilzer Legendenstatus in Liebenau. Eine spätere Rückkehr zu seinem Ex-Klub schließt er keinesfalls aus. Gegenüber Sky betont er emotional: „Vor Sturm Graz würde ich mich nie verschließen.“

Kategorisches Nein: Warum Salzburg und der GAK ausscheiden

So offen sich der Trainer für eine Rückkehr nach Österreich zeigt, so deutlich zieht er Grenzen bei potenziellen Rivalen. Ein Engagement beim Stadtrivalen GAK schließt er aus Loyalität zu Sturm Graz komplett aus. Überraschender ist jedoch die Absage an den Branchenprimus aus Salzburg: Den Weg zum FC Red Bull Salzburg würde Ilzer laut eigenen Aussagen nicht mitgehen.

Die Rolle von Andreas Schicker und der Red-Bull-Faktor

Interessant ist diese Absage vor allem im Kontext seines engen Weggefährten Andreas Schicker. Während der Sportdirektor in der Vergangenheit immer wieder mit den Bullen in Verbindung gebracht wurde, stellt Ilzer klar, dass seine persönliche Philosophie nicht mit dem Konstrukt in Salzburg harmoniert. Für ihn kommt in der österreichischen Bundesliga nur ein Projekt infrage, das seine Werte und seine Vergangenheit widerspiegelt.

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