Armin Assinger kritisiert Skisport: "Es ist ganz selten …"
Inhalt
Armin Assinger: Neben seiner Tätigkeit als Moderator ist der "Die Millionenshow"-Moderator weiterhin als Sportkommentator aktiv. Dabei beobachtet Assinger im Skisport eine Entwicklung, die ihm zunehmend missfällt: Interviews wirken immer stärker einstudiert und durch Medien- sowie Kommunikationstrainings geprägt. „Man merkt, dass da Schulungen stattfinden“, erklärt Armin Assinger im Podcast von Monika Gruber "Die Gruaberin".
Armin Assinger über fehlende Ehrlichkeit im Skisport
Für Armin Assinger hat diese Entwicklung klare Folgen. Die Authentizität gehe verloren, betont er. „Es ist ganz selten geworden, dass da noch jemand die Sau rauslässt und die Wahrheit sagt“, kritisiert Armin Assinger. Statt ehrlicher Emotionen und spontaner Aussagen dominierten oft kontrollierte, glatt formulierte Antworten, die wenig Einblick in die tatsächlichen Gefühle der Sportler geben.
Armin Assinger fordert mehr Emotion im Sport
Gerade das sieht Armin Assinger als zentrales Problem. Für ihn lebt der Sport von Emotionen, von echten Reaktionen und klaren Aussagen. Der ORF-Star plädiert dafür, auch Schwächen offen anzusprechen. Aussagen darüber, dass das Material nicht gepasst hat oder die eigene Leistung nicht ausreichend war, sollten kein Tabu sein.
Sein Standpunkt ist eindeutig: „Sport ist Emotion. Wenn ich es da nicht mehr ausleben kann, ja wo denn sonst?“ Mit dieser klaren Haltung stellt sich Armin Assinger bewusst gegen eine Entwicklung, die dem Skisport aus seiner Sicht ein Stück seiner Echtheit nimmt.